— Cook It Like Lilian

Chocolate Chip Cookies

Dieses Rezept habe ich aus dem amerikanischen Kochbuch “Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar” entnommen und heute einmal ausprobiert. Der Keks an sich schmeckt sehr lecker. Da ich die ersten Kekse gerade eben lauwarm gegessen habe und sie mir auseinander gefallen sind, gehe ich davon aus, dass sie vollständig abkühlen müssen. Dann werden sie wahrscheinlich auch fest genug sein.

Interessant ist auch die Art und Weise wie die Rezepte von Ms. Moskowitz zubereitet werden. Ich bin wie die meisten Deutschen gar nicht daran gewöhnt Rezepte mit Tasse, Ess- und Teelöffel nachzukochen. Zumal man auch erstmal eine passende Tasse bei sich finden muss. Bei mir war es ein Glas, was die Vorgabe von 225 ml für eine Tasse sehr gut erfüllt hat.

Noch ein Tipp für sämtliche Cookies: Es werden immer um die 12 bis 24 Kekse bei so einem Rezept rauskommen, also besser kleinere Kekse und zwei Backbleche nehmen, bevor es ein großer Keks auf dem Backblech wird (die gehen noch auseinander!).

So, genug der großen Worte. Nun die Zutaten für 24 Kekse (2 Inch) oder 16 Kekse (3 Inch):

  • 1/2 Tasse brauner Zucker
  • 1/4 Tasse weisser Zucker
  • 2/3 Tasse Rapsöl
  • 1/4 Tasse Sojamilch (Soja-Reis-Milch oder jede andere Milch)
  • 1 EL Stärke (eigentlich Tapioca-Mehl)
  • 2 TL “pure vanilla extract”
  • 1 1/2 Tassen Mehl Typ 405
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 Salz
  • 3/4 Tasse Schokoladen-Tropfen (100 g)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel für 2 Minuten kräftig durchrühren.

Und dann fängt es an wieder interessant zu werden. Wie groß sollen die Cokkies werden? Mein Tipp nach dem ersten Versuch: ungefähr so viel Teig nehmen wie auf einem Esslöffel passt und davon dann eine Kugel formen. Die Kugel auf das Backblech setzen und mit der Hand platt drücken. Na, ich denke, ich wisst wie ich das meine ;-)

Wenn alle Kekse auf den Backblechen sind, alles für 8 Minuten in den Backofen, herausnehmen, abkühlen lassen und dann ganz leckere, vegane Kekse geniessen.

Meine Kekse sind optisch nicht so schön geworden, aber das war auch nur ein Test. Bei den nächsten Cookies gibt’s ein Foto.

Bei diesem Rezept fragte ich mich, was es mit “pure vanilla extract” auf sich hat und bin dann auf einen Internet-Shop hier in Deutschland gestoßen, der die benötigten, typisch amerikanischen, Backzutaten im Sortiment hat. Der Shop heißt American Heritage und ist hier.

Ganz klasse an dem Shop ist, dass man hier Messbecher und Messlöffel findet. Zwar haut einen der Preis um, aber dafür sind sie aus Edelstahl.

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2 Kommentare
  1. Alexandra1. April 201014:34

    Hm, klingt lecker. Dieses Problem mit den Mengenangaben kenne ich, eine Tasse ist in Deutschland eben einfach keine genormte Größe. Eine Investition in dementsprechende Messbecher ist also auf jeden Fall eine Überlegung wert. Was das Vanillearoma angeht, nimm am besten einfach echte Vanille, direkt aus der Schote, auch wenn das im Rezept nicht so beabsichtigt war, das schmeckt einfach immer besser als jedes künstliche Aroma.

  2. Lilian1. April 201017:24

    Hallo Alexandra,
    bei dem Rezept habe ich auch eine Vanilleschote ausgekratzt. Aber das ist mir irgendwie zu viel, wenn ich nächste Woche 3 bis 4 verschiedene Kekssorten backen möchte.

    Ich habe die Tage ein Vanillearoma in der Flasche gefunden, was wohl bei Cocktails benutzt wird. Natürliche Vanille und natürliche Aromen, mehr war in meinem Kaff nicht zu finden.

    Wegen den Messbechern habe ich mal bei ebay nachgesehen. Siehe da, es gibt die Messbecher und -löffel auch preiswerter. Mal schauen, ob ich das bestelle.

    Auf jeden Fall vielen Dank für Deinen Kommentar :-D
    Grüße

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