Himmel und Ääd – Rheinische Hausmannskost
Leser, welche nicht aus dem Rheinland kommen, werden wahrscheinlich nicht wissen, worum es bei dem Gericht geht. Es zählt zur typischen, rheinischen Hausmannskost und ist hier sehr beliebt. Manche mögen’s, manche nicht. Ich habe zu hören bekommen: “Du isst aber auch alles.” Nee, tue ich nicht, aber danke für die Einschätzung
Im Wesentlichen besteht das Gericht aus drei Komponenten: gestampfter Kartoffelpüree, gebratene Blutwurst und Apfelkompott. Da Kartoffeln früher als Erdäpfel bekannt waren und Äpfel am Baum wachsen, heißt das Gericht auf kölsch “Himmel un Ääd” (Himmel und Erde).
Für den Püree einfach mehlige Kartoffeln in Salzwasser kochen und stampfen, wenn sie gar sind. Dazu noch ein wenig (Ziegen-)Milch und Margarine (oder Butter). Mit weissem Pfeffer, Muskat und vielleicht einer Prise Salz abschmecken.
Da ich Apfelkompott aus dem Glas genommen habe, kann ich nicht sagen wie dieser hergestellt wird. Aber ein guter Ratschlag: kauft guten (und nicht allzu preiswerten) Kompott, wenn es schmecken soll.
Blutwurst gibt’s beim Metzger eures Vertrauens und in verschiedenen Varianten. Siehe Wikipedia hier. Ich habe Blutwurst mit Speck genommen, in Scheiben angebraten und war sehr zufrieden. Lecker. Da werde ich meine Oma mal einladen und sie wird’s wohl nicht ausschlagen …
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