Zwischen Mirin, Miso-Suppe und Kecap Manis bin ich gestern in einem Asia-Supermarkt fast verrückt geworden
Es gab eine große Auswahl an Produkten, so dass ich den Großteil der Sachen auf meinem Einkaufszettel bekommen habe. Habt ihr in eurer Kleinstadt auch schon mal verzweifelt frischen Koriander gesucht?

Dieses vegetarische Chili habe ich durch ‘ne Suchmaschine hier gefunden, leicht variiert bzgl. der Tomaten und fand es gerade eben sehr lecker und sättigend. Es ist eigentlich sogar vegan, wenn man sich ans Rezept hält und wirklich Brot dazu isst. Ich habe noch Farfalle aus Hartweizengrieß gefunden und war damit mehr als zufrieden.
Darf's etwas mehr sein?
Von meinem Vater habe ich ein Kilo Möhren geschenkt bekommen und hatte irgendwie null Plan, was ich damit kochen könnte. Möhren sind nicht so sehr in meinem Speiseplan enthalten
Ich habe mir ein vegetarisches Kochbuch geschnappt und schnell war die Linsen-Karotten-Suppe gefunden. Eigentlich handelt es sich um ein vegetarisches Gericht, was aber ohne viel Aufwand veganisiert (!) werden kann. Es war lecker und sättigend.
Vor etwas mehr als einer Woche habe ich einen Artikel bei SpiegelOnline über das Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer gelesen und war sehr daran interessiert. Wie wird Foer argumentieren, dass man darüber nachdenkt den Konsum von Fleisch einzuschränken bzw. aufzugeben? Wir alle wissen unbewusst, dass die “Fleischproduktion” nicht unbedingt das schönste Kapitel des Menschen ist. Fast jeder hat schon mal ein Video von PETA oder irgendwo einen Bericht in den Medien gesehen.
Nun, da ich eigentlich immer ganz neugierig bin und mir gerne neue Dinge ansehe, habe ich das Buch bestellt und es kam Freitag an. Im Gegensatz zu sonst las ich das Buch nonstop und bin wirklich überrascht und beschämt zugleich. Bis jetzt bin ich erst bei der Hälfte angelangt und schon total angewidert. Im Vorwort zu dem Buch, welches die Situation in Amerika beschreibt, wird klargestellt, dass die Verhältnisse in Deutschland unter Berücksichtigung der anderen (europäischen/asiatischen) Länder den in den USA am Meisten ähneln. Das macht es interessant das Buch zu lesen. Wirklich. Sonst lege ich Bücher beiseite, da es mich ab einem gewissen Punkt nicht mehr reizt weiterzulesen. Wer interessiert ist, kann sich auch das Hörbuch bestellen.
Was mich betrifft: ich habe mich geirrt. Ich habe hier in mehreren Beiträgen behauptet, dass der Konsum von tierischen Lebensmitteln (Milch, Honig, Fleisch, Butter, Eier, etc.) natürlich ist. Das ist er auch, wenn man die Welt von vor mindestens 100 Jahren betrachtet. Damals gab es noch keine Massentierhaltung bzw. der Großteil der tierischen Produkte wurde wirklich regional und von bäuerlichen Kleinbetrieben hergestellt. Heute sieht das ganz anders aus.
Darf's etwas mehr sein?
Dieses Rezept kommt von der Website eatsmarter.de und findet sich mit Zutatenliste und detailreicher Beschreibung genau hier. Das besondere an dem Rezept zu sonst ist sicherlich die Verwendung von Sultanien (eine Art von Rosinen, abhängig von der Sorte der Weintrauben). Der Marsala, ein hochprozentiger Wein aus Italien, wird hier dazu verwendet, um die Sultanien einzuweichen und dem Gericht das gewisse Etwas zu geben.
Hierfür habe ich Pappardelle-Nudeln, breite Bandnudeln aus Hartweizengrieß, geholt. Dazu die Möhren in lange Streifen geschnitten und das Gericht war für mich schwierig zu essen. Entweder kann ich so lange Nudeln mit noch bissfesten Möhren-Streifen wie hier einfach nicht essen oder es war einfach nur schön anzusehen und ansonsten sehr unpraktisch.
Daher mein Tipp: kauft euch Bandnudeln, welche aus Hartweizengrieß und kürzer als Pappardelle sind oder schneidet sie klein. Das Gleiche würde ich mit den Möhren machen. Die Streifen einfach vor dem Kochen in zwei oder drei Stücke schneiden und dann klappt’s auch mit den Nudeln
Veganes Essen schmeckt – ich sag’s immer wieder. Man muss nur die Rezepte und Ideen haben
Heute Abend gab es etwas ganz Leckeres und es war sehr einfach und schnell gemacht. Fast glaubte ich, dass dieser Beitrag unnötig ist. Aber halt! Eigentlich braucht man nur einige grundlegende Zubereitungsarten verinnerlicht haben und das Kochen “auf die Schnelle” geht wie von selbst.
Was ich aus dem Rezept zu Ratatouille von Julia Child gelernt habe ist, dass man beim Sautieren der Zutaten viel erreichen kann.
Seit geraumer Zeit teile ich mit euch meine Erfahrungen bzgl. Kochen und verschlagworte die Beiträge als vegan oder eben auch nicht. Manche von euch werden sich in der Vergangenheit gewundert haben, dass manche Gerichte als vegan gekennzeichnet waren, obwohl ich “normale” Nudeln benutzt habe. Nun, bei diesen Rezepten ist die Sauce oder das Gericht an sich vegan und bei den Nudeln entscheidet dann jeder selber wie er’s mag.
Das fiel mir irgendwann mal auf und ich wollte es erwähnt haben. Bald gibt’s wieder neue Rezepte

