Süßkartoffel-Curry
Dieses Wochenende war ich wie immer einkaufen und habe mit mir etwas gehadert als es um die Ausgabe 11/2010 von “essen & trinken Für jeden Tag” ging. Ich war mir nicht sicher, ob Knödel wie auf der Vorderseite abgebildet unbedingt das ist, was ich schon immer Kochen wollte. Ich war doch etwas neugierig und habe dieses Rezept entdeckt. Experimentell und exotisch, und eben weil da Rosinen mit drin sind, hatte ich im Gefühl, dass das was werden könnte
Zudem ist es auch vegetarisch und kann ohne großen Aufwand veganisiert (!) werden.

Die Zutaten waren dann auch schnell und einfach eingekauft:
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 30 g frischen Ingwer
- 1/2 rote Chilischote
- 500 g Süßkartoffeln
- 1 EL Butter (Butterschmalz halte ich für übertrieben)
- 1 TL mildes Curry-Pulver
- 1/2 TL gemahlenen Kumin (Cumin/Kreuzkümmel)
- 400 ml Gemüsebrühe
- 250 g TK-Bohnen (bzw. 220 g Bohnen aus der Dose á la Bonduelle)
- 1 EL Rosinen
- ein paar Spritzer Limettensaft (Limettensaft aus der Flasche ist auch ok)
- 2 EL gehacktes Koriandergrün + 150 g Joghurt
Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauchzehe, Chilischote und Ingwer schälen und fein würfeln. Die Süßkartoffel ebenfalls schälen und in 2 cm Würfel schneiden. Die Butter bzw. Margarine bzw. Butterschmalz
in einer Pfanne erhitzen und dann Chili, Ingwer, Zwiebel und Knoblauch zum Dünsten dazugeben.
Nach 2 Min. in der Pfanne die Süßkartoffeln hineingeben und wieder 2 Min. dünsten.
Currypulver und Cumin mitrösten und dann mit der Gemüsebrühe für 12 Minuten köcheln lassen.
Die Bohnen (bei mir die aus der Dose von Bonduelle) und die Rosinen zu der Mischung dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz und dem Limettensaft abschmecken.
Da ich kein Koriandergrün mag, weil es so einen muffigen Geschmack hat, habe ich gefriergetrocknets Koriandergrün genommen. Den Joghurt hab ich glatt vergessen. Egal, es war lecker. “Et hätt geschmeckt wie zo Kölle”



Das Süßkartoffel-Rezept ist besonders lecker. Ich hab’s vegan abgewandelt (also Pflanzenöl, einen Schuß Sojasahne) und die Bohnen (die ich lieber pur und nicht irgendwo drin mag) durch TK-Erbsen ersetzt.
Auch der Koriander ist def. kein Muß – ich hab ihn bei der Hälfte der Portion mal weggelassen. Fand ich besser.
Ein Rezept zum Überfuttern!
Hi G.
ich habe heute eine Portion aufgewärmt und mit Joghurt und ohne Koriander gegessen. Phänomenal. Die vegane Variante hört sich auch gut an, die Erbsen sind mal einen Versuch wert. Alles in allem mein neues Lieblingsgericht. LG A.
[...] dish appeared on a german magazine in November 2010 and was already cooked here by me. The smell of the fresh pestled cumin is absolutly georgous. Everytime I cook indian dishes [...]
[...] Süßkartoffel-Curry [...]