Jetzt kommt mein erstes Gericht aus “India – The Cookbook”. Ich habe es gewagt und war vollkommen glücklich mit dem Ergebnis. Indisches Essen in dieser Art würde ich als Wohlfühl-Essen bezeichnen. Und dann erst das mehrlagige Fladenbrot, welches leicht an Blätterteig erinnerte. Beim zweiten Mal habe ich dann wirklich 1 ½ Orangen benutzt, es zum Schluss weniger stark gedünstet und Basmatireis dazu gegessen. Beim zweiten Mal ist es meiner Meinung nach besser geworden. Vegan ist es auch noch

Dieses Gericht kommt ursprünglich aus Westbengalen. Wenn man indisch kocht, muss man sich von einigen Vorstellungen lösen. So zum Beispiel die Tatsache, dass in dem Rezept die Kartoffeln als Gemüse bezeichnet werden. Hier bei uns ist es üblich Kartoffeln als kohlenhydratreiche Beilage zu sehen, wo dann noch Fleisch und “tatsächliches” Gemüse dazukommt. Am Besten wird dann noch darauf bestanden, dass es eine leckere Sauce dazu gibt, und schon hat man das typisch deutsche Essen ohne Vielfalt Inspiration auf dem Teller (in der Regel).

Ich hatte keinen Zweifel daran, dass es nicht schmecken würde. Genug jetzt … die Rezepte:
Kamala Phoolkopi / Cauliflower with Oranges (S. 257, vegan)
Zutaten für 2 Personen:
- 250 g Blumenkohl, in kleine Röschen von 2,5 cm geschnitten
- 2 Kartoffeln (mittelgroß in 2,5 cm Würfel geschnitten)
- ½ TL Kurkuma
- 2 EL Öl
- ½ EL Ingwer, gerieben
- 1 Zwiebel, klein geschnitten
- 1 Lorbeerblatt
- ½ TL Chilipulver (habe ich weggelassen)
- 1 TL Cumin (Kreuzkümmel), gemahlen (~ ½ TL ganzer Cumin)
- ½ TL Zucker
- 1 ½ Orangen, geschält, entkernt
- 1-2 grüne Chilis, entkernt und klein gehackt (habe nur eine genommen)
- 2 ganze Nelken, Samen von 1 grünen Kardamom-Kapsel und 2,5 cm Zimtstange (Garam Masala für dieses Rezept)
Zubereitung:
Das Gemüse (Blumenkohl, Orangen, Chili, Kartoffeln) in eine große Schüssel geben, das Kurkuma dazugeben und umrühren bis alles leicht benetzt ist.
Die Gewürze für das Garam Masala in einen Mörser geben und klein mörsern (ich habe mir extra eine elektische Kaffeemühle gekauft (sehr praktisch)).
Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und wieder etwas abkühlen lassen. Das Gemüse dazugeben und für 2-3 Min. (oder bis das Gemüse leicht gebräunt ist) anbraten. Danach in einer Schüssel beiseite stellen.
Das Lorbeerblatt mit dem Garam Masala in etwas Öl in die Pfanne geben und für 1 Min. dünsten. Den geriebenen Ingwer, Zwiebel, Chilipulver, Cumin und Zucker hinzufügen. Für eine weitere Minute dünsten. Evtl. Wasser (2-3 EL) hinzufügen, um ein Verbrennen zu vermeiden.
Das Gemüse in die Pfanne geben und mit Salz würzen und bei kleiner Hitze (Stufe 4/5 beim Elektroherd) gar dünsten lassen.
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Warqi Paratha / Layered Paratha (S. 609, vegetarisch)
Zutaten für 4-5 Stück / 2 Personen:
- 125 g Mehl Typ 405 (ich hatte Dinkelmehl Typ 405)
- 1/8 TL Salz (1 Prise ?)
- 50 g Ghee (oder Butterschmalz, ich habe Butter verwendet), plus etwas mehr zum Braten
- 1 EL Mehl Typ 405 (ich hatte Dinkelmehl Typ 405)
Zubereitung:
Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben und soviel Wasser dazugeben, dass beim Kneten ein weicher Teig entsteht. Den Teig auf einem mit Mehl bestäubten Untergrund für 5 Minuten kneten. In eine leicht geölte Schüssel geben und mit einem Tuch abdecken. An einem warmen Ort für 30 Minuten ruhen lassen (z. Bsp. lauwarmer Backofen).
Das Ghee in einem Topf schmelzen lassen und 1 EL in den Teig kneten bis er weich und elastisch ist. Das restliche Ghee in eine Schüssel geben und 1 EL Mehl dazugeben, um eine Paste daraus zu machen.
Den Teig in 4-5 gleich große Stücke teilen und jede Portion zu einer kleinen Kugel formen. Auf einer bemehlten Fläche die Kugel dünn ausrollen und dann auf die Hälfte falten. Dann etwas Mehlpaste drauf geben und wieder auf die Hälfte falten. Jetzt habt ihr einen Fladen von einem Viertel im Vergleich zum ersten Ausrollen.
Die Kanten zusammendrücken, mit der Hand etwas flach drücken und zu einem Roti formen.
Etwas Ghee in einer Pfanne erhitzen und den Fladen anbraten. Evtl. etwas Ghee am Rand der Pfanne dazugeben. Nach zwei Minuten wenden und weiter braten bis diese Seite auch goldbraun ist. Auf einem Teller abkühlen lassen, bevor man es mit der Hand isst, da es sehr heiß ist. Mit den anderen Fladen genauso vorgehen. Sehr lecker.
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Basmati-Reis
- 1 Tasse Basmatireis
- 1 Prise Salz
- 1 ½ Tassen Wasser
Alles zusammen in einem Topf für 5 Minuten kochen lassen. Danach auf kleiner Hitze vor sich hinköcheln lassen bis das Wasser verdunstet ist. Der Reis wird dann schön fluffig und hängt aneinander.


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