Lass die Kekse raus! (Chocolate Chip Cookies / vegan)

Als ich letztes Jahr den “Punk Rock Cookie Jar Mix” bei postpunkkitchen gesehen habe, wollte ich auch unbedingt einmal sowas verschenken. Vor allen Dingen wollte ich mal ein erstauntes Gesicht über ein außergewöhnliches Geschenk sehen. Ha ha. Das habe ich auch :)

Die Kekse habe ich bevor ich das Glas mit den Zutaten befüllt habe probeweise gebacken. Sie waren grandios, selbst mit der glutenfreien Mehlmischung von Glutano (Mix-It). Meine Eltern, ihrerseits erfahrene Testkaninchen bei veganen Backwaren, waren auch begeistert trotz des speziellen Mehls. Die trockenen Zutaten habe ich in eine Schüssel gegeben und dann die flüssigen Zutaten dazugegeben. Es hat wunderbar funktioniert und dann konnte das Glas begefüllt werden.

Anstatt des Vanille-Extraktes habe ich eine halbe Vanilleschote ausgekratzt, da im Glas ja keine flüssigen Zutaten enthalten sein durften. Ich habe das Vanille-Mark unter den weißen Zucker gerührt, damit es sich auf die Masse verteilt. Natürlich habe ich normales Mehl (Dinkelmehl Typ 630) in das Glas gefüllt, da die beschenkte Person keine wissentlichen Einschränkungen hat.

Das Rezept mit den amerikanischen Angaben habe ich noch um die metrischen Angaben erweitert, etwas im Wortlaut verändert und zusammengerollt. Somit ist es der beschenkten Person später auch möglich, die Kekse ohne amerikanisches Tassenmaß zu backen. Ich bin ja fies ;) Auf der anderen Seite hängt ein Gutschein von Knauber, einem Freizeit- und Baumarkt hier in der Nähe. Ich fand Blumen oder sowas blöd und einfallslos.

Hier das Rezept als Download (pdf): Chocolate_Chip_Cookies

Das Vorratsglas sollte eine Füllmenge von 0,75 Liter haben. Meins von IKEA hatte eine Füllmenge von einem Liter. Entsprechend habe ich ein großes Stück Stoff (Achtung: IKEA) kreisrund ausgeschnitten und mit einem feinen Stoffband befestigt, damit man nicht so sehr den Raum zwischen Deckel und Inhalt sieht. Wie man sieht finde ich Schweden, Amerika und schlichte Dekoration toll ;)

Im Sinne von Giotto: “Und was ist mit Punk?” – Tja, mit Punkmusik kann ich leider nicht dienen, aber das Geschenk an sich hat ja schon noch einen Touch von Punk. Als Musik für die Zeit beim Backen finde ich Rap als lockere Untermalung genau richtig. Entweder ihr nehmt Queen Latifah, Brother Ali oder mein derzeitiger Favorit Me Phi Me. Das Album “One” ist zwar von 1992, aber verdammt gut. Und bei guter Musik ist das Alter egal. Nur Deppen und Chart-Hörer sagen: “Das ist aber alt.”

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