
Diese Gemüse-Bolognese war einfach, aber dafür umso leckerer. Ein großer Plus-Punkt: viel kochen, portionsweise einfrieren, morgens aus dem Tiefkühler nehmen und dann im Kühlschrank auf der Arbeit langsam bis zur Mittagspause auftauen lassen. Entweder bereits zu Hause gekochten Reis mit einer vor Ort vorhandenen Mikrowelle (Luxus, ich weiß) aufwärmen oder fertig verpackten Reis, z. Bsp. Unkle Bens oder reisfit, erhitzen. Super.
Zutaten für 3 Portionen:
- 450 g Zucchini (brutto)
- 450 g Möhren (brutto)
- 180 g Stangensellerie
- 200 g Zwiebeln (brutto)
- 3 Knoblauchzehen
- 50 g Tomatenmark
- Olivenöl, ca. 2-3 EL
- 500 ml Gemüsebrühe
- 3 Lorbeerblätter
- schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 1 Prise Zucker
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1/2 TL getrockneter Rosmarin
- 1 Prise Bohnenkraut
- 1 Prise Majoran

Zubereitung:
- Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen abpellen und klein schneiden. Das Gemüse putzen und waschen. Die Zucchini fein würfeln, Möhren in feine Stifte raspeln.
- Das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch leicht andünsten. Das Tomatenmark, Gemüse, Kräuter und Gewürze dazugeben.
- MitGemüsebrühe aufgießen und bei kleiner Hitze etwa 15-20 Min. schmoren lassen.
- Evtl. noch Brühe nachgießen. Mit Pfeffer und Zucker abschmecken, Lorbeerblatt entfernen und servieren.
Dazu Nudeln al dente kochen oder Reis reichen.







Wie ich auf Coq au Vin gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf keinen Fall der aktuelle Film mit Til Schweiger (welchen ich wie Dreiaugenmaus auch nicht sehen werde!). Ich habe einen guten Freund gefragt, ob er Lust auf das Gericht hätte und er war von Anfang an begeistert. Eigentlich wollte mein Freund schon immer die Variante von Paul Bocuse nachgekocht haben, aber kam wohl nie dazu. Als ich ihm dann vorgeschlagen habe, die Version von Julia Child für ihn zu kochen, war es ihm auch sehr Recht
Bei dem Gericht ist Vorbereitung alles, da man während des Kochens keine Zeit mehr hat um Zwiebeln zu schälen oder die Pilze fertig zu machen. Und so sah es dann bei mir aus, bevor es los ging. Die Kartoffeln standen bereits mit Topf auf dem Herd, die Hühnerflügel waren gewaschen und bratfertig, Champignons und Zwiebeln standen Spalier! Zu meiner Vorbereitung gehörte auch, dass ich meine mit Tafelfolie beklebte Kühlschranktür als riesigen Notizzettel benutzt habe. Praktisch! Letztlich habe ich doch etwas vergessen: das Tomatenmark. Meiner Meinung nach war es absolut verschmerzbar. Mein Freund war auch begeistert. Und es stimmt, was man sagt: das Geheimnis französischer Küche liegt in der Butter.