Kategorie-Archiv: Eintopf

Mmm, leckere Gemüse-Bolognese ohne Paprika

Diese Gemüse-Bolognese war einfach, aber dafür umso leckerer. Ein großer Plus-Punkt: viel kochen, portionsweise einfrieren, morgens aus dem Tiefkühler nehmen und dann im Kühlschrank auf der Arbeit langsam bis zur Mittagspause auftauen lassen. Entweder bereits zu Hause gekochten Reis mit einer vor Ort vorhandenen Mikrowelle (Luxus, ich weiß) aufwärmen oder fertig verpackten Reis, z. Bsp. Unkle Bens oder reisfit, erhitzen. Super.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 450 g Zucchini (brutto)
  • 450 g Möhren (brutto)
  • 180 g Stangensellerie
  • 200 g Zwiebeln (brutto)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 g Tomatenmark
  • Olivenöl, ca. 2-3 EL
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Prise Bohnenkraut
  • 1 Prise Majoran

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen abpellen und klein schneiden. Das Gemüse putzen und waschen. Die Zucchini fein würfeln, Möhren in feine Stifte raspeln.
  2. Das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch leicht andünsten. Das Tomatenmark, Gemüse, Kräuter und Gewürze dazugeben.
  3. MitGemüsebrühe aufgießen und bei kleiner Hitze etwa 15-20 Min. schmoren lassen.
  4. Evtl. noch Brühe nachgießen. Mit Pfeffer und Zucker abschmecken, Lorbeerblatt entfernen und servieren.

Dazu Nudeln al dente kochen oder Reis reichen.

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Tomaten-Kichererbsen-Topf aus Lust auf Genuss 8/2011

Interessanterweise war ich diese Woche in einem REWE-Markt in Bergheim einkaufen, um zu schauen, ob es da ordentliche Erdbeeren gab. Gab es, aber ich wollte auch noch einen ungesunden Snack haben denn ich hatte Mittagspause. An der Kasse schaute mich die Ausgabe 8/2011 von Lust auf Genuss an und war etwas Perplex. War diese Ausgabe schon raus? In diesem Supermarkt anscheinend schon, nur in allen Anderen nicht ;-) Auf der Website fand ich keinen Hinweis darauf, dass diese Ausgabe schon veröffentlicht wurde. Fein :-D

Die Ausgabe reizte mich vor allen Dingen wegen den neuen Ideen zu Tomaten und Zucchini und war in der Einkaufstüte. Gesagt, getan … das erste Rezept musste nicht lange auf seine Umsetzung warten. Es war der Tomaten-Kichererbsen-Topf von Seite 11/13. Mein Fazit: sehr lecker! Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass Fenchelsamen so gut in einem Gericht schmecken können. Meine bisherige Erfahrung bestand in Fencheltee mit Honig. Beruhigend für den Magen und durchaus verdauungsfördernd, aber nicht soooo empfehlenswert.

Ja, was soll ich sagen? Das Gericht wird es nochmal geben :) Bei meiner Umsetzung fiel die Peperoni weg und beinhaltete mehr gemahlenen, schwarzen Pfeffer. Und es hat fruchtig geschmeckt … ich hatte 250 g Romana-Tomaten und 250 g normale Tomaten … die waren es bestimmt Schuld mit dem fruchtigen Geschmack. Lecker :) Mir fehlten die Peperoni überhaupt nicht und ich kann mir das Gericht auch gut ohne die Fleischbällchen vorstellen.

Nach dem Klick das Rezept. Weiterlesen

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Boeuf Bourguignon nach Julia Child

Dieser französische Rinderschmortopf war soooo göttlich. Wenn das Rezept befolgt und das Fleisch auf der Zunge zerfällt, stirbt jeder vor Glückseligkeit. Echt jetzt. Ich habe noch die Kurve bekommen sonst könnte ich euch davon nicht berichten ;) Vegetarismus hin und vegane Pasta her – wer das nicht nachkocht ist selber Schuld.

Eine solche Erfahrung teile ich gerne und habe meinen guten Freund, welchen ich schon zu Coq au Vin eingeladen habe, gebeten mir Gesellschaft zu leisten. Er hat gesagt, ich könnte gut kochen. Das musste ich mal weitergeben ;) Bin natürlich auch stolz, dass es mir gelungen ist wieder einmal nach Original-Rezept zu kochen.

Wie man auf diesem Foto sieht habe ich einen kräftigen Rotwein ausgesucht, was jetzt nicht unbedingt so gut war für meine leichte Histaminintoleranz. Aber es war die darauffolgenden Tage auszuhalten. Die Leihgabe für das Gericht seht ihr auch: einen Bräter von Le Cruset. Solch teure Küchenutensilien leihe ich mir immer von meiner Mutter aus, da es ja unsinnig wäre alles doppelt und dreifach zu kaufen, wenn man bei kurzen Entfernungen sich das mal gerade ausleihen kann :)

Bei dem Gericht wird das Fleisch kurz und in kleinen Portionen angebraten, um es dann später im Backofen schmoren zu lassen. Danach könnt ihr eure Küche putzen, denn das Fett spritzt überall hin. Den Aufwand ist es aber definitiv wert. Weiterlesen

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Julia Child’s Coq au Vin

Wie ich auf Coq au Vin gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf keinen Fall der aktuelle Film mit Til Schweiger (welchen ich wie Dreiaugenmaus auch nicht sehen werde!). Ich habe einen guten Freund gefragt, ob er Lust auf das Gericht hätte und er war von Anfang an begeistert. Eigentlich wollte mein Freund schon immer die Variante von Paul Bocuse nachgekocht haben, aber kam wohl nie dazu. Als ich ihm dann vorgeschlagen habe, die Version von Julia Child für ihn zu kochen, war es ihm auch sehr Recht ;-)

Bei dem Gericht ist Vorbereitung alles, da man während des Kochens keine Zeit mehr hat um Zwiebeln zu schälen oder die Pilze fertig zu machen. Und so sah es dann bei mir aus, bevor es los ging. Die Kartoffeln standen bereits mit Topf auf dem Herd, die Hühnerflügel waren gewaschen und bratfertig, Champignons und Zwiebeln standen Spalier!  Zu meiner Vorbereitung gehörte auch, dass ich meine mit Tafelfolie beklebte Kühlschranktür als riesigen Notizzettel benutzt habe. Praktisch! Letztlich habe ich doch etwas vergessen: das Tomatenmark. Meiner Meinung nach war es absolut verschmerzbar. Mein Freund war auch begeistert. Und es stimmt, was man sagt: das Geheimnis französischer Küche liegt in der Butter.

UPDATE: Das Rezept ist hier im Download-Bereich verfügbar. Viel Spaß beim Nachkochen :) Weiterlesen

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