— Cook It Like Lilian

Archive
Zöliakie

So, mein letzter richtiger Beitrag ist schon etwas länger her. Schuld ist die Weihnachtszeit: sie kommt jedes Jahr so plötzlich und ist aufgrund dessen natürlich extrem stressig ;) Nun, meine Ernährungsumstellung hat auch einen ordentlichen Zeitanteil verschluckt. Nach drei Monaten ohne Milchprodukte jeglicher Art sowie Eier und Geflügel geht’s mir ganz wunderbar. Wen es interessiert, hier ist eine Liste der Dinge, welche ich nicht essen darf.

In den letzten Wochen sind mir auch Dinge aufgefallen, die schlagartig besser geworden sind. Zum Beispiel habe ich nicht mehr so trockene Haut oder kann mich auch besser konzentrieren. Denn manche Lebensmittel habe eine Art Benommenheit verursacht, die im Nachhinein der absolute Wahnsinn ist. Jetzt ist bei mir auch die Bereitschaft höher Dinge zu verändern – depressive oder lethargische Phasen haben sich auch verringert. Letztlich bin ich nicht mehr so angespannt und gestresst (und Allergien sind Stress für den Körper) und fühle mich wohler in meiner Haut. Wer also den Verdacht auf Allergien hat, sollte sich mal testen lassen oder eine Ausschlussdiät machen.

Wenn andere Personen hören, was ich für Lebensmittel meiden muss, folgt meistens Entsetzen. Aber nach einer Einarbeitungsphase kann ich sagen, dass es zwar aufwendig aber nicht unmöglich ist, sich zu ernähren. Eine Schwierigkeit besteht beim Frühstück, wo es wirklich fast unmöglich ist, Brotaufstriche zu finden, welche vegan sind und meine speziellen Allergien abdecken. Ich habe mich jetzt dazu durchgerungen wieder Aufschnitt vom Rind oder Schwein aufs Brot zu tun. Für Familie und Freunde ist es schon extrem schwierig für mich zu kochen, wenn ich zu Besuch bin, aber ich bin jedes Mal begeistert, wenn sich alle soviel Mühe geben. Das finde ich wirklich super und bin da auch sehr dankbar für.

Wenn es so schwierig ist, für mich zu kochen, was gab es dann an Weihnachten? Meinen Eltern habe ich den Vorschlag gemacht Boeuf Bourguignon zu kochen. Meinem Vater hat es so gut geschmeckt, dass er meinte, dass könnte jetzt Tradition werden. Und meine Mutter war begeistert, weil sie keine Arbeit mit dem Kochen hatte. Also, eine Win-Win-Situation ;)

Nun gut, ich dachte mir, dass ich eine kleine Sammlung von veganen und glutenfreien Rezepten jetzt aufführe.

Suppen

Linsen-Karotten-Suppe

Thailändische Pilzsuppe mit Ingwer

Kartoffel-Radieschen-Suppe

Pasta

Pilz-Bolognese mit frittierter Aubergine

Fettuccine Pomodoro

Chili sin Carne

Pasta in würziger Mangoldsauce

Pasta mit knackigem Gemüse

Linsen-Bolognese

Risotto

Green Pea and Lemon Risotto with Roasted Red Peppers

Mushroom and Sund-Dried Tomato Risotto

Salate

Wintersalat mit glasierten Maronen (englisch)

Deftiger Kartoffelsalat

Sommerlicher Nudel-Gemüse-Salat

Hauptgerichte

Süßkartoffel-Curry

Tofu-Spinat-Curry mit Basmatireis

Kamala Phoolkopi (indisch / Blumenkohl mit Orangen)

Asiatische Hähnchenpfanne ohne Hähnchen mit Gemüse in Kokossauce

Dessert

Klebreis mit Mango

Pancakes

Selbstgemachte Rumkugeln

Kekse

Chocolate Fudgy Oatmeal Cookies

Oatmeal Raisin Cookies

Banana Everything Cookies

Tahini Chocolate Chip Cookies

Coffeehouse Hermits

Mocha Mamas

Print Friendly
Darf's etwas mehr sein?

It’s been a few days since my last blog post. I’m sure you forgive me ;) This week was a little bit stressful because of all the things going on. Additional to this I had a team meeting and got good news. I’ll make a training to a Softball Umpire before the beginning of summer. I was really excited and like to thank my team. A great way of starting from scratch. Last but not least I cooked much and made a wonderful guacamole as you can see on the first pic. I made the guacomole the classic way and added to one mashed avocado some small diced onion, garlic and salt and pepper. Naturally some lemon juice (to taste) too.

 

 

After this overwhelming breakfast (beware of the garlic if you have to go to work!!) I wanted some gluten-free and vegan cookies. I remembered of “Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar” from Mrs. Moskowitz and browsed the book. The recipe of the “Mocha Mamas” stood out and was easy too. I bought a gluten-free flour mix from Schär here in Germany (Schär Mix C – Kuchen & Kekse) and substituted it to the regular flour. For the american crowd Isa wrote that Bob’s Red Mill got gluten-free flours too. I think here and there it’s expensive. I keep an eye on every gf-blog out there with their experiences on selfmade gf-flour mixes. The most of you will have the book on their bookshelf. So I translate the recipe for my german readers.

without drizzle / ohne Glasur

Let me tell you that these cookies are great with the drizzle made of powdered sugar and some extracts (the pic shows the cookies naked ;) ). I recommend them for the sceptics who think vegan and gluten-free baking is impossible.

GERMAN / DEUTSCH

Wie ihr oben vielleicht schon lesen konntet habe ich (vegane) Guacamole gemacht und sie war wirklich lecker als Brotbelag. In nächster Zeit plane ich auch Nachos selber zu machen, weil sich einfach nichts findet, was glutenfrei ist. Diesbezüglich ist es relativ grausam einkaufen zu gehen. Wenn ich koche, dann koche oder backe ich alles selber. Das ist schon ziemlich zeitaufwendig.

In letzter Zeit habe ich auch mehrfach nach glutenfreien und veganen Rezeptbüchern auf deutsch gesucht und bisher nur eine Website mit pdf-Rezeptsammlungen gefunden (http://www.hans-joachim60.de/index.htm). Ich hätte gerne Feedback dazu, ob Interesse an einem glutenfreien und veganen Kochbuch / Heft / Magazin (online verfügbar und auf deutsch) besteht. Hinterlasst doch dazu einen Kommentar ganz unten, wenn es euch interessiert. Ich finde es nämlich nicht besonders praktisch, sich durch die Menge an vermeintlichen Rezepten durch das Internet zu wurschteln bzw. Rezepte zu veganisieren (die Resultate können ja gut werden, aber eine Garantie gibt’s nicht). Zudem ist die Einarbeitung in die englische Koch- und Begriffswelt nicht für jeden umsetzbar.

Na ja, und da das Kochen im Moment zeitaufwendig ist und ich nebenbei noch andere Dinge mache (Softball ist eines davon, was mir wirklich Spaß macht), fällt es mir schwer mich abends noch zu motivieren Blog-Einträge und geschweige denn Emails zu schreiben. Ich schätze ich werde auch älter ;) Oder es ist nur die Umstellungsphase.

Die Kekse auf dem zweiten Foto nennen sich ‘Mocha Mamas” und sind aus dem Buch “Vegan Cookies Invade Your Cookie Yar”. Sie waren absolut lecker mit der Glasur. Selbst die Allesesser in meiner Familie haben sie für gut befunden. Tja, so schnell verhungere ich nicht ;) Jetzt das Rezept!

Zutaten:

  • ½ Tasse (Raps- oder Maiskeim-)Öl
  • ¾ Tasse weißer Zucker
  • ¼ Tasse Soja-Milch (normalerweise Mandelmilch lt. Buch)
  • 1 EL geschrotete Leinsamen
  • 2 TL Maisstärke (bei ALDI als glutenfreie Speisestärke erhältlich)
  • 1 TL pures Vanille-Extrakt
  • 2 ½ TL Kaffee-Extrakt (ich habe einfach stark aufgebrühten Kaffee genommen, Granulat-Kaffee funktioniert bestimmt auch)
  • 1 ½ Tassen glutenfreies Mehl (Schär Mix C – Kuchen & Kekse, hat gut funktioniert)
  • ½ Tasse ungesüßtes Kakao-Pulver
  • ½ TL Natron
  • ¼ TL Salz (Meersalz)
  • 1 Tasse Puderzucker
  • 2 EL Soja-Milch
  • ½ TL Kaffee-Extrakt
  • ¼ TL Vanille-Extrakt

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. In einer mittelgroßen Schüssel die Leinsamen, den Zucker, die Milch, das Öl (*Edit*) und die Speisestärke für zwei Minuten mit einem Schneebesen verrühren. Die Leinsamen sollten etwas quellen können, damit die Bindung der Kekse stattfinden kann. Sogenanntes “flax egg”.
  3. Nun das Vanille- und Kaffee-Extrakt unterrühren. Schneebesen nun beiseite legen und mit der Hand die weiteren Zutaten vermischen. (Ein Rührgerät geht bestimmt auch, aber wo bleibt dann die Sinnlichkeit des Backens ;) ).
  4. Nun das Mehl, Kakao-Pulver, Natron und Salz mit der Hand untermischen und kneten. Ggfls. kann man noch etwas Milch oder gebrühten Kaffee dazugeben, damit der Teig nicht ganz so krümelig wird.
  5. Aus dem Teig Kugeln in der Größe einer Walnuss formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech legen. Mit leichtem Druck zu einem Keks platt drücken. (Es werden zwei Backbleche benötigt.)
  6. Die Kekse für 10 – 12 Minuten bei 180 Grad backen. Herausholen und für 5 – 10 Minuten abkühlen lassen. Hier werden die Kekse erst so richtig fest. Auf ein Backrost zum Abkühlen geben.
  7. Nachdem die Kekse gut ausgekühlt sind, kann man die Glasur fertig machen. Dafür die letzten vier Zutaten der Auflistung mit einem Schneebesen zusammenmischen. Die Mischung wird mit der Zeit fester. Wie ihr die Kekse glasiert ist eure Sache. Ich habe einfach einen Kleks Glasur darauf verteilt. Alles andere sieht zwar schön aus, aber braucht Geduld (, die ich nicht habe ;) ).
Print Friendly
Darf's etwas mehr sein?

Hallo meine lieben deutschsprachigen Leser ;) Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, mache ich beim “Vegan Mofo” mit und versuche mich in englischsprachigen Blog-Beiträgen. Ich hoffe, dass mir das Vorhaben einigermaßen gelingt, da ich schon lange keinen richtigen Text geschrieben habe. Vor 2-3 Wochen habe ich mich dazu entschlossen einfach etwas zu wagen. Dabei hatte ich ganz übersehen, dass ich 20 Einträge im Oktober 2011 veröffentlichen sollte. Das dürfte noch zu etwas Stress führen, weil ich mittlerweile eine tolle Sportart gefunden habe und Bloggen nur noch ein Hobby von vielen ist ;)

Nicht wissend, was sich ein paar Tage später wirklich bewahrheiten sollte und ich hier schon angedeutet hatte, sind zu meinen bisherigen Allergien noch ein Paar dazu gekommen. Das macht mich überhaupt nicht traurig. Bei der Bekanntgabe des Ergebnisses hatte ich Tränen in den Augen stehen. Ich glaube ich habe selten ‘Pipi’ in den Augen, aber das war ein Moment größter Erleichterung.

Bis zu diesem Termin Ende September war ich der Auffassung, dass eine Besserung meines Gesundheitszustandes erst nach und nach eintreten würde. Ich müsste nur Geduld haben, wie so oft. Aber diesmal kam es ganz anders. Mein Heilpraktiker hat mir dann gesagt, was ich noch von meiner Lebensmittelliste wegen allergischer Reaktionen streichen muss:

  • Weizen, Dinkel, Roggen (glutenfreier Hafer dürfte also kein Problem sein)
  • Hühnerei (sowie Eier anderer Geflügelarten)
  • Hühnerfleisch (Kreuzreaktivität)
  • Erbsen & Kichererbsen (Kreuzreaktivität zu Haselnuss)
  • Paranüsse zusätzlich zu allen anderen Nüssen (Kreuzreaktivität zu Haselnuss)
  • Lamm
  • Schaf- und Ziegenmilch

Das ist eine ganz schöne Liste. Nimmt man dann noch meine bisherigen Allergien dazu, dann ergibt sich für manchen ein Bild des Grauens. In Anbetracht der Lage müsste ich eigentlich in Hysterie und Panik ausbrechen. Stattdessen muss ich alle um mich beruhigen und ihnen versichern, dass das Alles kein Problem ist. Ja, wer sagt, es würde einfach ;) Gesund werden ist hierbei wichtiger als darauf zu pochen noch etwas von dieser Liste essen zu können.

Meine bisherigen Allergien/Unverträglichkeiten der Vollständigkeit halber:

  • Kuhmilch
  • Nüsse (bisher bei Paranüssen keine direkte Reaktion)
  • Glutenunverträglichkeit (= kein gängiges Getreide)
  • Ananas
  • Paprika / Chili
  • Muscheln / Meeresfrüchte / Schalentiere (stand eigentlich nie auf der Speisekarte)

Die letzten Tage hatte ich dann auch Gelegenheit ausführlich über Alles nachzudenken und bin der Überzeugung, dass es überhaupt nicht wichtig oder lebensnotwendig ist Eier oder Schafjoghurt zu essen. Scheiss drauf! Der Standpunkt der Veganer war mir zu Beginn des Bloggens suspekt und ich stand der Ernährungsform ablehnend gegenüber. Das Bild hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und seit “Tiere essen” fand ich es durchaus erstrebenswert. Nun bestand das Problem, dass ich bei histaminreichen bzw. histaminfreisetzenden Lebensmitteln permanent Probleme hatte. Auch das ist jetzt überholt. Vier Tage nach dem die Allergene weggefallen waren (und der permanent hohe Histaminspiegel sank), konnte ich mich beschwerdefrei hinknien und Tofu und Sojajoghurt essen. Ich fühle mich richtig fit, bin nicht mehr ganz so kurzatmig beim Treppe gehen und habe einen richtigen Motivationsschub bekommen. Ich kann behaupten, dass es die beste Entscheidung meines Lebens war, den Heilpraktiker aufzusuchen, der mich ernst nimmt und dem an meiner Gesundheit genauso viel liegt wie mir selber.

Da durch die hohen Werte bei den Allergien (teilweise über Skala) ziemlich viele Nährstoffe bei der Verdauung verloren gegangen sind, habe ich im Moment einen Mangel an Vitamin B12 und Vitamin D. Das bedeutet, dass ich weiterhin (aber höchstens zweimal die Woche) Fleisch und Fisch essen werde, bis ich soweit bin, dass ich wahrscheinlich nur noch die Veg1-Tabletten der Vegan Society benötige. Aber das ist noch Zukunftsmusik und ich bin mit der jetzigen Situation schon mehr als zufrieden.

Print Friendly
Darf's etwas mehr sein?

 

This dish appeared on a german magazine in November 2010 and was already cooked here by me. The smell of the fresh pestled cumin is absolutly georgous. Everytime I cook indian dishes and use cumin or other spices I love the smell of it. And as you might know the cuisine of South Africa is highly influenced by the indian cuisine. The raisins complete the dish perfectly.

Last year I ate it with sheep’s joghurt and it was really fine and well balanced. Now I had to take soy joghurt from Alpro and it tasted ugly because it was sweet. I think I have to figure out now how I can make sour joghurt or where to buy it.  For those of you who like a little heat in their dish add a cored and diced ½ red chili. Then I guarantee you need soy joghurt ;) I left chili and cilantro.

Ingredients (Serves 2):

  • 1 onion
  • 1 clove of garlic
  • 30 g fresh ginger or 1-2 tsp. minced ginger paste
  • ½ red chili, cored (if you can handle, I can’t)
  • 500 g sweet potatoe (1 big one)
  • 1-2 tbsp. vegetable oil
  • 1 tsp. curry powder (maybe garam masala works too)
  • ½ tsp. fresh ground cumin
  • 400 ml warm vegetable broth
  • 250 g green beans, fresh precooked (for 10 minutes) or canned
  • 1-2 tbsp. raisins (to taste, I love raisins)
  • a few dashes of lime juice
  • 2 tbsp. diced cilantro
  • 150 g soy joghurt (sourly!!)

Preparations:

  • Peel and dice onion, ginger, chili and garlic. Peel the sweet potatoe and cut into cubes of 1 cm.
  • Heat the oil in a skillet and add the onion, garlic, chili and ginger. Stir-fry for 2 min. before you add the sweet potatoe cubes. Fry for another 2 min.
  • Add the curry powder and ground cumin to it and let roast some time.
  • Then give the warm vegetable broth to it and bring to the boil. Cover and cook for 12 minutes or less (depending on the beans).
  • Add the raisins and green beans and cook for 5 minutes.
  • Season with salt and lime juice. If you left the chili (allergy like me) add some fresh ground black pepper.
  • Serve on a plate and garnish with chopped cilantro and (sourly) soy joghurt.
Print Friendly
Darf's etwas mehr sein?

After I was told to avoid every dairy, eggs and tree nuts in addition to gluten I had to order new cookbooks at Amazon. Without the books I would have had not the slightest chance of eating some choc cookies again. I bought “The Allergen-Free Baker’s Handbook” by Cybele Pascal and “The Complete Guide To Vegan Food Substitutions”. Some reading and I started to mix the basic gluten-free flour mix from Cybele Pascal’s book. My goal was to bake some chocolate cookies because I hadn’t eat some for over 6 weeks or so. As I wasn’t able to find brown rice flour I substituted it with brown millet flour and a little bit of white rice flour. I wasn’t pleased with the result because they were very crunchy cookies.

 

Meh. Ok, gluten-free baking is like a great many of lessons at Hogwarts. You relearn to cook and bake – and I thought I had finished the beginner’s course ;)

Print Friendly
Darf's etwas mehr sein?

Puuh, ich hätte nicht gedacht, dass eine glutenfreie Ernährung so anstrengend sein kann. Und teuer. Ich persönlich habe jetzt aber nicht das Gefühl, dass mir die Umstellung bisher viel gebracht hat. Woran das liegen mag, kann ich nicht sagen. Vielleicht braucht es seine Zeit bis sich die Effekte der Diät bemerkbar machen. Das erfordert Geduld, die ich von Natur aus nicht wirklich habe ;) Ja ja, und das Ergebnis zur Kryptopyrrolurie liegt mir auch vor. Laut dem HPU-Test von KEAC liegt die Stoffwechselstörung vor und ist leicht positiv bis positiv. Hier heißt es aber abwarten, was mein Heilpraktiker meint.

Gestern habe ich mein erstes glutenfreies Brot gebacken und es war wirklich lecker. Meine Verwandschaft konnte das bestätigen. Es war ja auch ein Speck-Zwiebel-Brot aus einem speziellen Kochbuch. Der Teig war allerdings mehr als gewöhnungsbedüftig, extrem klebrig und mein Respekt geht an alle Betroffenen, die damit täglich leben müssen. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass es sich bei mir vielleicht einfach nur verflüchtigen könnte bzw. das die Werte einfach nur etwas erhöht sind und kaum Auswirkungen haben. Hoffnungen!

Ich habe irgendwie den Verdacht auf eine leichte Eiweißunverträglichkeit oder Kaseinallergie (=tierisches Eiweiß). Das wäre mir durchaus lieber als eine Glutenunverträglichkeit. Das mag für Aussenstehende ziemlich absurd wirken, so als würde man die Cholera mit der Pest tauschen wollen. Aber auf ein Rindersteak wäre ich eher bereit zu verzichten als auf leckere Nudeln, oder Dinkelvollkornbrot. Mal schauen, was in den nächsten Wochen noch so rauskommt. Das Rezept zu dem Brot von vorhin poste ich demnächst. Habt Geduld mit mir … im Moment ist es etwas schwierig, dass Fundament der eigenen Ernährung ersetzen zu müssen. Zur Not sucht einfach mal mit Google nach Rezepten. Bis später :)

 

Print Friendly
Darf's etwas mehr sein?