— Cook It Like Lilian

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Tag "Ei"

Es ist etwas mehr als ein halbes Jahr her, dass ich am Kölner Hauptbahnhof “Martha Stewart’s holiday cookies” im Zeitschriftenständer gesehen habe. In der Kochzeitschrift sind nur Rezepte für leckeres Naschwerk – 101 Keks-Rezepte für die Weihnachtssaison. Kekse, überall Kekse ;)

Fotos habe ich nicht gemacht, ich war mit der Zubereitung beschäftigt. Die Kekse wurden von mindestens einem halben Dutzend Kollegen gelobt. Ein wenig knusprig und doch weich dank der Schokolade sind die Kekse echte Kalorienbomben. Nur gut, dass das auch alles wieder weg geht … irgendwann ;) Übrigens: 1 Tasse = 250 ml (Volumen)

 

Zutaten:

  • 2 Tassen Mehl Typ 405
  • 1 Tasse normaler Zucker
  • 3/4 Tasse Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 250 g Margarine / Butter
  • 330 g Schokoladentropfen oder Block-Schokolade in Stückchen
  • 2 TL Vanille-Extrakt (flüssig, z. Bsp. von Monin für Cocktails, ist dann aber ein Aroma)
  • 1 1/2 TL Natron (backing soda)
  • 1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Die beiden Zucker mit der zimmerwarmen Margarine in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät cremig rühren.
  • Dann die beiden Eier und das Vanille-Extrakt dazugeben und unterrühren.
  • Die trockenen Zutaten (Mehl, Natron, Salz) unterrühren. Danach die Schokoladenstückchen unterheben.
  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Backpapier auf Backbleche legen und jeweils etwas mehr als ein Esslöffel Teigmasse auf das Backblech geben. Es sollten nur jeweils 6 Kekse pro Backblech sein, da sie noch während des Backens auseinander gehen. Ansonsten würde ein großer Keks daraus ;)
  • Für ca. 15 Min. backen bis sie goldbraun sind. Rausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann in eine Dose geben. Max. 2 Wochen haltbar.
Darf's etwas mehr sein?

Tja, fünf Personen haben mir unabhängig bestätigt: dieser Kuchen ist lecker, sogar sehr … und gar nicht so trocken wie man vielleicht denken würde. Und wieder ein Kuchen ohne Milch. Es gibt so einige Spezialisten da draussen, die der Meinung sind, Milch müsse unbedingt in einen Kuchen wie diesen. Nee, mutt keene Milch rein ;)

Allerdings war ich fix und fertig, nachdem ich den Kuchen im Backofen hatte. Ich hatte die Butter zu spät herausgelegt und bei dem Arbeitsschritt mit dem Puderzucker und dem Eigelb flog dann ein wenig Puderzucker umher. Ja, ja … das sind doch mal Anekdoten, die ihr lesen wollt ;)

Kirschkuchen

Zutaten für 1 Blech / 12 Stücke:

  • 4 Eier (getrennt)
  • 250 g Mehl (Dinkelmehl Typ 405 schmeckt auch sehr gut)
  • 250 g Butter (1 Pck.)
  • 125 ml Eierlikör
  • 1 Pck. Backpulver
  • 50 g Speisestärke
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Glas Kirschen (Abtropfgewicht: 380 g)

Zubereitung:

Eier trennen und das Eiweiß zu festem Schnee schlagen.
Eigelbe mit Puderzucker und weicher Butter cremig rühren, den Eierlikör zum Schluss unterrühren.

Darf's etwas mehr sein?

In meinem Leben wollte ich zumindest einmal Sauce Hollandaise selber gemacht haben. Na, was soll ich sagen? Ich habe sie zwei Tage hintereinander gemacht und sie war … göttlich. Daneben gibt es nur noch wenige Dinge, die da dran kommen. Wenn es jetzt zu einem Gericht diese Sacue geben soll, weigere ich mich schlicht und ergreifend diesen TetraPak-Kram aufzuwärmen, denn das hat absolut nichts mit der Sauce zu tun, die bei mir rausgekommen ist.

Die Sauce gab es einmal zu perfekt gekochtem Blumenkohl und Kartoffeln (nicht zu fest, nicht zu matschig) und dann zu Salzkartoffeln, Schweinefilet vom Grill und Spargel. Nee, was war das phänomenal. Ich kann jedem nur empfehlen, dass Buch von Julia Child zu kaufen, denn dieses Rezept ist dem entnommen.

Darf's etwas mehr sein?

Spinat ist wundervoll … erst recht, wenn er in kochendem Wasser blanchiert wird. Das riecht schon so gut *yamm* ;-) Hier habe ich mich zum dritten Mal von Julia Child inspirieren lassen. Das zweite Rezept kommt noch.

Für gebutterten Spinat benötigte ich 500 g frischen Spinat (für zwei Personen ausreichend), habe ihn gewaschen und die Stängel am Ende ein wenig abgeschnitten. Danach heißt es aus dem Wasser in ein Sieb geben und das Wasser in der Spüle erneuern. Wieder den Spinat waschen, d. h. nicht so zimperlich damit umgehen und ihn unter Wasser drücken und hin- und herschleudern. Das habe ich Stück für Stück gemacht und ihn erneut so gewaschen. Wenn dann noch Erde oder zusätzliche, ungewollte Proteine enthalten sind, reinigt das den Magen ;-)

Darf's etwas mehr sein?

Was ihr hier seht, ist ein “old-fashioned” Hühnerfrikassee mit einer Weiswein-Sauce, Zwiebeln und Champignons. Dazu gab es einen vollmundigen, weißen Burgunder wie er von Julia Child in ihrem Buch “Mastering The Art of French Cooking” empfohlen wird. Ich habe mir das Buch Anfang Januar diesen Jahres gekauft und dieses Rezept ausgesucht. Ich habe die angegebenen Mengen verwendet und 3 Tage (!) Hühnerfrikassee gegessen und mir kam es nicht zum Hals raus. Es hat am dritten Tag immer noch hervorragend geschmeckt. Mit Reis natürlich :-)

Wer Kochen können will, MUSS sich dieses Buch kaufen. Bisher habe ich nur zwei Rezepte daraus gekocht, aber ich bin davon überzeugt, dass Tausende von amerikanischen Hausfrauen sich nicht irren können. Ich selber halte es mittlerweile für ein unverzichtbares Kochbuch. Wer der englischen Sprache wie ich einigermaßen mächtig ist, sollte sich die gebundene Ausgabe unbedingt besorgen.

Es sorgte für göttliche Momente. Glaubt mir!

Darf's etwas mehr sein?

Dieses Rezept stammt aus irgendeiner Zeitschrift und war lecker. Pochierte Eier schmecken sooooooooooooooooooo gut. Wirklich. A Must Eat! Eier, Fleisch und Honig sind mit daran Schuld, dass ich niemals 24/7 vegan leben könnte. Dafür ist der Mensch einfach nicht gemacht. In wilden Zeiten vor tausenden von Jahren waren Menschen auf der Pirsch und haben Tiere erlegt. Ich muss nicht viel Fleisch essen und ich möchte nicht leugnen, wofür mich die Natur vorgesehen hat. Milch ist vielleicht als Bestandteil der täglichen Ernährung nicht unbedingt notwendig, aber Fleisch und Eier sind seit ewiger Zeit darin enthalten. Die Haltung eines Veganers ist sehr tugendhaft, aber für mich im Hinblick auf das Geschriebene nicht wirklich nachvollziehbar. Na ja, jetzt das Rezept …

Darf's etwas mehr sein?

Gestern Abend habe ich mir die Extras auf der Julie & Julia-BluRay angesehen und war total begeistert, dass dort auch Original-Aufnahmen von Julia Child in einer ihrer Kochsendungen mit dabei waren. Einmal hat sie gezeigt wie man Eier pochiert und ein weiteres Mal wie man eine Sauce Hollondaise nur mit Eigelben und Butter herstellt. Ja, da kommt dann auch noch Zitronensaft und eine Prise Cayennepfeffer dazu, aber im Groben war es das auch. Absolute Begeisterung auf meiner Seite.

Unter anderem hat da ein Koch ein Rezept für ein wundervoll cremiges Rührei gezeigt, womit ich euch nun ärgern möchte ;-) Dazu hat er Butter in einer Pfanne zerlassen und gewartet bis die Butter aufschäumt. Im Gegensatz zu ihm habe ich 2 statt 4 Eiern in die Pfanne gehauen und mit einer Prise Salz gewürzt. Das Ganze mit einer Gabel in der Pfanne verquirlen und ein wenig stocken lassen. Dann gibt man (Soja-)Sahne kreisrund über das Rührei (bloß nicht zuviel) und rührt es in der Pfanne mal um. Jetzt schnell den Parmesan (bei mir war es Pecorino Romano) reinreiben und nochmal umrühren und stocken lassen.

Was da rausgekommen ist, war sowas von lecker.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich unbedingt eine Parmesanreibe brauche :)

Darf's etwas mehr sein?

Diese knusprigen, leckeren Häppchen eignen sich hervorragend als Party-Snack. Mit Backofenkartoffeln, Aioli und Brokkoli sind sie ein Genuss. Ich habe diese Portion alleine gegessen und hatte danach sehr wenige Freunde. Muss diese Aioli auch so gut schmecken? ;-)

Darf's etwas mehr sein?

Was soll ich sagen? Ich liebe Apfelpfannkuchen? Ja, und wie! Leider mache ich sie viel zu selten. Ach, das Leben ist mit Apfelpfannkuchen viel, viel lebenswerter. Und besonders dann, wenn der Frühling da ist, macht das Leben wieder mehr Freude :-)

Darf's etwas mehr sein?

Heute war ich zum Essen eingeladen und unorthodoxerweise wurde zuerst ein Stückchen Kuchen gereicht und dann eine warme Gulaschsuppe gegessen. Von der Gulaschsuppe habe ich kein Rezept, aber der Apfelkuchen war unschlagbar. Und ganz ohne Milch.

Darf's etwas mehr sein?