Vor etwas mehr als einer Woche habe ich einen Artikel bei SpiegelOnline über das Buch “Tiere essen” von Jonathan Safran Foer gelesen und war sehr daran interessiert. Wie wird Foer argumentieren, dass man darüber nachdenkt den Konsum von Fleisch einzuschränken bzw. aufzugeben? Wir alle wissen unbewusst, dass die “Fleischproduktion” nicht unbedingt das schönste Kapitel des Menschen ist. Fast jeder hat schon mal ein Video von PETA oder irgendwo einen Bericht in den Medien gesehen.
Nun, da ich eigentlich immer ganz neugierig bin und mir gerne neue Dinge ansehe, habe ich das Buch bestellt und es kam Freitag an. Im Gegensatz zu sonst las ich das Buch nonstop und bin wirklich überrascht und beschämt zugleich. Bis jetzt bin ich erst bei der Hälfte angelangt und schon total angewidert. Im Vorwort zu dem Buch, welches die Situation in Amerika beschreibt, wird klargestellt, dass die Verhältnisse in Deutschland unter Berücksichtigung der anderen (europäischen/asiatischen) Länder den in den USA am Meisten ähneln. Das macht es interessant das Buch zu lesen. Wirklich. Sonst lege ich Bücher beiseite, da es mich ab einem gewissen Punkt nicht mehr reizt weiterzulesen. Wer interessiert ist, kann sich auch das Hörbuch bestellen.
Was mich betrifft: ich habe mich geirrt. Ich habe hier in mehreren Beiträgen behauptet, dass der Konsum von tierischen Lebensmitteln (Milch, Honig, Fleisch, Butter, Eier, etc.) natürlich ist. Das ist er auch, wenn man die Welt von vor mindestens 100 Jahren betrachtet. Damals gab es noch keine Massentierhaltung bzw. der Großteil der tierischen Produkte wurde wirklich regional und von bäuerlichen Kleinbetrieben hergestellt. Heute sieht das ganz anders aus.
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