— Cook It Like Lilian

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Tag "Geflügel"

Mein zweites Gericht aus “India – The Cookbook” war Mango Chicken und es gab dazu gekochten Basmatireis. Das Rezept war dann auch die Premiere für die erste Mango in meinem Leben. Dabei stellte ich mir die Frage, ob ich die Frucht schälen muss und wie groß der Kern den sei.  Ja, die Frucht musste hierfür komplett geschält werden und der Kern ist doppelt so groß wie ein Pflaumenkern. Würde ich jetzt einfach mal so behaupten ;) Es war lecker, aber mein erstes Gericht “Cauliflower with Oranges” war dann doch schon besser. Hier ist es aus meiner Sicht unbedingt erforderlich, dass die Mango in kleine Würfel oder Stücke geschnitten wird, da feste Mangostückchen nicht so gut schmecken. Die zweite Portion am nächsten Tag war nach dem Aufwärmen in der Mikrowelle auch irgendwie besser – schön durchgezogen und die Mango weich. Den Koriander, den ihr auf dem Bild seht, wurde kurz darauf von mir wieder entfernt. Irgendwie werde ich mit Koriander als Asien’s Petersilie nicht warm. Schmeckt mir überhaupt nicht.

Derweil können wir nur das Beste für Japan hoffen!

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Öl
  • 375 g  Hähnchenfleisch ( mit oder ohne Knochen)
  • 1 grüne Chilischote, entkernt und klein gehackt
  • 1/6 TL Kurkuma
  • ½ TL Chili-Pulver (habe ich weggelassen)
  • 1 ½ Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • ½ Ingwerpaste (nichts anderes als geriebener Ingwer)
  • ¼ TL Knoblauchpaste (pürierter oder gepresster Knoblauch)
  • 1 rohe Mango, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten, ca. 0,5 cm groß
  • einige Blätter frischen Koriander, kleingehackt
  • Salz
Darf's etwas mehr sein?

Durch Foodina bin ich auf das Kochbuch “India – The Cookbook” aufmerksam geworden. Ich habe mir den einen oder anderen Beitrag von ihr angesehen und es kribbelte in mir. Dieses Kochbuch musste ich auch haben. Vor allen Dingen stellte ich mir die Gerichte sehr lecker vor, obwohl mir die meisten Gewürze unbekannt sind.

Tja, und da ist es … das einzige Buch für die indische Küche, welches man je brauchen wird. 1000 Rezepte über die letzten 20 Jahre von Pushpesh Pant gesammelt und getestet. Einen Tag später habe ich schon ein Gericht mit Blumenkohl und Orangen gekocht und war total aus dem Häuschen. Lecker, und dabei vegetarisch.

Die indische Küche macht es erforderlich, dass man viele Gewürze braucht, die man in den seltensten Fällen haben wird. Also bin ich einmal in einen Asia-Laden nach Düsseldorf (!) gefahren und habe mir dann auch noch welche zuschicken lassen. Die Gewürze, die ihr hier seht, sind heute angekommen. Ich freue mich auf ein ruhiges Karnevals-Wochenende mit jeder Menge Leckereien. Meine kleine Reise zum Taj Mahal ;-)

Darf's etwas mehr sein?

Wie ich auf Coq au Vin gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf keinen Fall der aktuelle Film mit Til Schweiger (welchen ich wie Dreiaugenmaus auch nicht sehen werde!). Ich habe einen guten Freund gefragt, ob er Lust auf das Gericht hätte und er war von Anfang an begeistert. Eigentlich wollte mein Freund schon immer die Variante von Paul Bocuse nachgekocht haben, aber kam wohl nie dazu. Als ich ihm dann vorgeschlagen habe, die Version von Julia Child für ihn zu kochen, war es ihm auch sehr Recht ;-)

Bei dem Gericht ist Vorbereitung alles, da man während des Kochens keine Zeit mehr hat um Zwiebeln zu schälen oder die Pilze fertig zu machen. Und so sah es dann bei mir aus, bevor es los ging. Die Kartoffeln standen bereits mit Topf auf dem Herd, die Hühnerflügel waren gewaschen und bratfertig, Champignons und Zwiebeln standen Spalier!  Zu meiner Vorbereitung gehörte auch, dass ich meine mit Tafelfolie beklebte Kühlschranktür als riesigen Notizzettel benutzt habe. Praktisch! Letztlich habe ich doch etwas vergessen: das Tomatenmark. Meiner Meinung nach war es absolut verschmerzbar. Mein Freund war auch begeistert. Und es stimmt, was man sagt: das Geheimnis französischer Küche liegt in der Butter.

UPDATE: Das Rezept ist hier im Download-Bereich verfügbar. Viel Spaß beim Nachkochen :)

Darf's etwas mehr sein?

Trotz aller Bemühungen esse ich gelegentlich Fleisch. Das macht mich zwar nicht glücklich, aber da ich Tofu und Co. meiden muss und nicht allzu viele Milchprodukte und Hülsenfrüchte zu mir nehmen mag, mache ich eben Ausnahmen. Meinen Konsum von Fleisch habe ich eh grundlegend verändert. Ehrlich gesagt finde ich die veganen Kochbücher von Mrs. Moskovitz höchstinteressant und habe vor mehr daraus zu kcohen. Nicht immer komme ich dazu dann diese Rezepte hier zu posten, aber das wird schon :)

Das Foto oben zeigt eine Hähnchen-Glasnudelsuppe mit Zuckerschoten und Paprika von eatsmater.de. Das Rezept mit genauen Angaben befindet sich hier.

Leichte Variation bezüglich der Pilzart, aber ansonsten genauso wie beschrieben. Es ist lecker, wärmt und ist kalorienarm. Why not?

Darf's etwas mehr sein?

Heute Abend gab es etwas ganz Leckeres und es war sehr einfach und schnell gemacht. Fast glaubte ich, dass dieser Beitrag unnötig ist. Aber halt! Eigentlich braucht man nur einige grundlegende Zubereitungsarten verinnerlicht haben und das Kochen “auf die Schnelle” geht wie von selbst.

Was ich aus dem Rezept zu Ratatouille von Julia Child gelernt habe ist, dass man beim Sautieren der Zutaten viel erreichen kann.

Darf's etwas mehr sein?

Was ihr hier seht, ist ein “old-fashioned” Hühnerfrikassee mit einer Weiswein-Sauce, Zwiebeln und Champignons. Dazu gab es einen vollmundigen, weißen Burgunder wie er von Julia Child in ihrem Buch “Mastering The Art of French Cooking” empfohlen wird. Ich habe mir das Buch Anfang Januar diesen Jahres gekauft und dieses Rezept ausgesucht. Ich habe die angegebenen Mengen verwendet und 3 Tage (!) Hühnerfrikassee gegessen und mir kam es nicht zum Hals raus. Es hat am dritten Tag immer noch hervorragend geschmeckt. Mit Reis natürlich :-)

Wer Kochen können will, MUSS sich dieses Buch kaufen. Bisher habe ich nur zwei Rezepte daraus gekocht, aber ich bin davon überzeugt, dass Tausende von amerikanischen Hausfrauen sich nicht irren können. Ich selber halte es mittlerweile für ein unverzichtbares Kochbuch. Wer der englischen Sprache wie ich einigermaßen mächtig ist, sollte sich die gebundene Ausgabe unbedingt besorgen.

Es sorgte für göttliche Momente. Glaubt mir!

Darf's etwas mehr sein?

Dieses Gericht hatte ich bereits im August 2009 veröffentlicht und dafür Bio-Orangen ausgepresst >siehe hier< Bis mir dann der Vorschlag gemacht wurde es mit Orangen-Direktsaft zu kochen, was bei Weitem nicht so eine Matscherei in der Küche gibt. Dabei steht es geschmacklich in nichts nach. Ich habe hier allerdings einen Orangensaft mit Blutorange und Zitrone von Paradis verwendet, weshalb es dann nicht so orange in der Farbe ist.

Darf's etwas mehr sein?

Hühnersuppe ist einfach super. Es gibt nichts Besseres, wenn man erkältet ist oder eine Grippe naht/hat. Die Zubereitung ist nicht so wie meine Oma das tun würde. Sie würde wahrscheinlich ein ganzes Suppenhuhn auskochen, um dann das Fleisch abzupiddeln.

Nee, soviel Aufwand wollte ich nicht betreiben und habe dann einfach Hähnchenbrustfilet und Instant-Suppenbrühe (von Gefro) genommen. Super lecker.

Darf's etwas mehr sein?

Die asiatische Hähnchenpfanne, die ich hier schonmal erwähnt habe, war so lecker, dass ich sie nochmal nachgekocht habe.


Dieses Mal habe ich nur die Hälfte gekocht und zusätzlich noch irgendwelche Sprossen aus dem Glas und getrocknete Pilze (Black Fungus & Shii Take) dazugegeben. Lecker. Und man stinkt danach so schön nach Knoblauch :)

Darf's etwas mehr sein?

Eine gute Freundin und ich haben am Wochenende ein Gericht von ihr nachgekocht, und es war der Knüller. Wir haben 2 Dosen Kokosnussmilch zum “Ablöschen” verwendet und bei kleiner Hitze köcheln lassen, um eine sämige Sauce zu bekommen. Ich war sowas von erstaunt, dass es wegen der Kokosnussmilch NICHT süss geschmeckt hat und die Gewürze und Saucen unglaublich dazu geschmeckt haben.

Bei dem Gericht haben wir dann auch Austernsauce verwendet, was wohl bei Personen, die keinen Fisch mögen, erst mal Skepsis auslöst. Ich mag bis jetzt keinen Fisch und Austernsauce schmeckt mehr wie Sojasauce und hinterlässt auch keinen Fischgeschmack. Also rundum fantastisch.

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • frischer Ingwer, 3 cm, gerieben
  • 500 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen geschnitten
  • 1 Glas Maiskölbchen, gehälftelt
  • 3 rote Paprika, in daumengroßen Stücken
  • 2 Dosen Kokosnussmilch (á 400 ml)
  • 1 TL rote Currypaste (Garam Masala ist in Ordnung)
  • Sojasauce
  • Austernsauce
  • braunes Sesamöl zum Anbraten, evtl. zum Nachwürzen
  • 200 g Basmatireis
Darf's etwas mehr sein?