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Mmm, leckere Gemüse-Bolognese ohne Paprika

Diese Gemüse-Bolognese war einfach, aber dafür umso leckerer. Ein großer Plus-Punkt: viel kochen, portionsweise einfrieren, morgens aus dem Tiefkühler nehmen und dann im Kühlschrank auf der Arbeit langsam bis zur Mittagspause auftauen lassen. Entweder bereits zu Hause gekochten Reis mit einer vor Ort vorhandenen Mikrowelle (Luxus, ich weiß) aufwärmen oder fertig verpackten Reis, z. Bsp. Unkle Bens oder reisfit, erhitzen. Super.

Zutaten für 3 Portionen:

  • 450 g Zucchini (brutto)
  • 450 g Möhren (brutto)
  • 180 g Stangensellerie
  • 200 g Zwiebeln (brutto)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 g Tomatenmark
  • Olivenöl, ca. 2-3 EL
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 Prise Zucker
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1/2 TL getrockneter Rosmarin
  • 1 Prise Bohnenkraut
  • 1 Prise Majoran

Zubereitung:

  1. Die Zwiebeln schälen und würfeln. Die Knoblauchzehen abpellen und klein schneiden. Das Gemüse putzen und waschen. Die Zucchini fein würfeln, Möhren in feine Stifte raspeln.
  2. Das Öl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch leicht andünsten. Das Tomatenmark, Gemüse, Kräuter und Gewürze dazugeben.
  3. MitGemüsebrühe aufgießen und bei kleiner Hitze etwa 15-20 Min. schmoren lassen.
  4. Evtl. noch Brühe nachgießen. Mit Pfeffer und Zucker abschmecken, Lorbeerblatt entfernen und servieren.

Dazu Nudeln al dente kochen oder Reis reichen.

Tofu-Spinat-Curry mit Basmatireis

Heute ist der vorletzte Tag des Vegan Mofo 2011 und ich habe es nicht wirklich geschafft 20 Blog-Einträge zu schreiben. So schlimm finde ich das jetzt nicht. Wie schaut’s mit euch aus? ;) Mmm, ich habe mir zwischendurch gedacht, ich veganisiere einfach dieses Gericht, welches ich mal mit Hühnchen gekocht hatte. Das was auf dem Bild zu sehen ist war so lecker. Einfach fantastisch.

Ich habe das Hühnchen einfach durch ca. 300 g Tofu ersetzt und im Orangensaft mariniert. Dann habe ich es kross angebraten und wie in dem Rezept beschrieben mit dem Orangensaft abgelöscht. Mit 3 EL Kokosnussrahm habe ich das Ganze etwas angedickt und mit 2 TL Patak’s Garam Masala gewürzt. Um es noch etwas herzhafter zu machen, kam noch etwas aufgetauter TK-Spinat dazu. Fertig war das selbstgestrickte, veganisierte Curry mit Tofu. Ich glaube für meinen Blog eine Premiere, dass hier Tofu im Bild ist. Ich kann es nur empfehlen.

Vegane Pilz-Bolognese mit frittierter Aubergine

Dieses Gericht ist keineswegs histaminarm wegen Aubergine, Rotwein und Tomaten, aber es war lecker. Und mal eine richtige Abwechslung. Sonst mag ich nicht so gerne Aubergine. Aber dieses Gericht sowie das Ratatouille nach Julia Child sind da Ausnahmen. Ich habe es veganisiert, da man das Butterschmalz zum Frittieren auch durch pflanzliches Frittierfett (Bisikin Gold o.Ä.) ersetzen kann. Hier kann man ganz wundervoll Nudelreste verwerten.

 

Zutaten für 3-4 Portionen:

  • 20 g getrocknete Mischpilze (15 g Steinpilze haben auch funktioniert)
  • 2 Zwiebeln (Schalotten waren es bei mir)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Möhre
  • 300 g frische Pfifferlinge
  • 2 Tomaten
  • 3 El Öl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 ml trockener Rotwein
  • 1 Dose Tomaten in Stückchen (400 g)
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneten Oregano
  • 2 EL gehackten Majoran (getrocknet geht auch)
  • 1/2 Aubergine
  • 2 El (Dinkel-)Mehl
  • 250 g Frittierfett (Biskin Gold als 250 g-Barren)
  • 500 g (Dinkel-) Spaghetti

 

Zubereitung:

  1. Die getrockneten Pilze in der Kaffeemühle / im Blitzhacker fein mahlen. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln, die Möhre in mehrere Stücke schneiden und im Blitzhacker klein hacken.
  2. Die Pfifferlinge sorgfältig waschen, Sand und Erde entfernen, und fein hacken. (Funktioniert auch mit Champignons.)
  3. Von den Tomaten den Stielansatz entfernen und grob würfeln.
  4. Das Öl in der Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Möhren und Champignons dazugeben und unter starker Hitze und Rühren weiterbraten. Die austretende Flüssigkeit muss verdampfen.
  5. Das Tomatenmark unterrühren und mit dem Rotwein ablöschen. Einkochen lassen, um die Dose Tomaten, die Tomatenwürfel und die Gemüsebrühe dazuzugeben.
  6. Mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und den gemahlenen Pilzen würzen und 15 Minuten weiter köcheln lassen.
  7. Oregano und Majoran untermischen .
  8. Die Spaghetti in Salzwasser garen, abgießen und abtropfen lassen.
  9. Die halbe Aubergine würfeln und mit dem Mehl in einen Gefrierbeutel geben. Den Gefrierbeutel oben zudrehen und solange schütteln, bis die Auberginenwürfel mit Mehl bestäubt sind.
  10. Das Frittierfett in einem hohen Topf warm werden lassen und bei mittlerer Hitze die Auberginenwürfel nach und nach goldbraun frittieren. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf nehmen, um sie auf Küchenpapierabtropfen zu lassen.
  11. Die Nudeln mit der Bolognese vermischen und mit den Auberginenwürfeln bestreut servieren.

Inspiriertes Pastasotto

Schon oft hatte ich von Pastasotto in verschiedenen Ausführungen gelesen, aber mich nicht so richtig dafür begeistern können. Nun ja, ich hatte noch Kritharaki vorrätig. Und da kam mir der Blog von Gesche “Reine Topfsache” sehr gelegen, da sie wie ich eine Histaminintoleranz hat und schöne Rezeptideen bei Ihr zu sehen sind. Und so bin ich sehr dankbar für die Idee des Pastasottos hier, denn es hat nicht nur gut “geduftet” (ja, O-Ton meiner Kollegin), sondern auch gut geschmeckt.

Die Zubereitung ist einfach und die Zutatenlisten kurz, was nicht heißen soll, dass das schlecht sein muss. Hier werdet ihr keine Molekularküche oder so einen Schnickschnack finden. Ich stehe in der Küche, um kurz darauf genießen zu können. Nicht um Türmchen aus Lebensmitteln zu bauen. Bei manchen Sachen, die man so sieht und liest, frage ich mich, ob es dabei ums Essen und den Genuss geht, oder um chemisches Wissen zeigen zu können. Genug jetzt. Licht aus, Spot an … hier die Details:

Die Zutaten für 2 Personen/Portionen:

  • 250 g TK-Champignions
  • 250 g griechische Reisnudeln (Kritharaki, sind eigentlich Nudeln aus Hartweizengrieß)
  • ungefähr zwei Möhren in Stückchen/Würfel
  • 1 große Zwiebel
  • etwas Olivenöl oder Butter
  • frischer Schnittlauch + Petersilie
  • Salz + Pfeffer + vllt. etwas Muskat
  • ca. 500 – 750 ml Gemüsebrühe
  • etwa 150 g Schafjoghurt o. Ä.

 

  1. Die Zwiebeln und Möhren schälen, waschen und klein schneiden.
  2. Die Zwiebeln mit Butter in einer Pfanne mit hohem Rand andünsten. Nach  etwa 3 – 4 Minuten die Champignions und Möhren dazugeben und schön  weiter dünsten (auf hoher Stufe).
  3. Zwei Minuten später die Nudeln dazugeben und mit andünsten.
  4. Danach mit heißer Brühe (Wasserkocher sei dank) ablöschen. Wie bei Risotto mit Reis niemals anbrennen lassen und rühren sowie Brühe zugießen.
  5. Währenddessen Petersilie und Schnittlauch waschen und klein schneiden.
  6. Pastasotto mit Salz, Pfeffer und evtl. Muskat würzen.
  7. Wenn die Nudeln gar sind, die Kräuter drunter heben und umrühren. Etwas Schnittlauch zum Garnieren übrig behalten.
  8. Mit Schafjoghurt servieren. Lecker :)

Persische Möhrenmarmelade [Moraba e Hawidsch]

Da bin ich wieder mit einem Rezept für persische Möhrenmarmelade nach mehr als einem Monat Abstinenz vom Online-Geschehen. Ich hatte einfach keine Lust Beiträge zu veröffentlichen, obwohl ich Urlaub hatte. Um nicht in Nullen und Einsen zu versinken, hab’ ich mich einfach mal ausgeklinkt aus der digitalen Welt. Das hat mir seht gut getan. Shopping, Faulenzen, Katzen kraulen und die Seele baumeln lassen … YEAH ;) Kein Computer, einfach mal lange Ausschlafen, Frühstück mit Kaffee und Folgen von Heroes.

Das nachfolgende Rezept ist aus dem Buch “Vegetarisch kochen – persisch” und ungewöhnlich für den westlichen Gaumen. Marmelade aus Möhren – kann das funktionieren? Als ich die Möhren von Hand fein geraspelt habe, war ich guter Dinge. Es brauchte Recht lange zum Kochen und hatte zum Schluss eine sirupartige Konsistenz. Ab in die desinfizierten Gläser und Deckel drauf. Dabei habe ich die gemahlenen Walnüsse weggelassen und die Marmelade nur eine Stunde köcheln lassen. Ich wollte zunächst nur die Hälfte der Portion machen.

Heute morgen war es soweit: eine Scheibe Dinkelbrot, etwas Butter und das “Plööp” des Marmeladen-Glases. Es roch seltsam, aber schmeckte einfach fantastisch. Anders; frisch und fruchtig, dabei ein wenig scharf. Das Rezept ist einer Rezeptkarte würdig! Weiterlesen