— Cook It Like Lilian

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Tag "indisch"

Heute ist der vorletzte Tag des Vegan Mofo 2011 und ich habe es nicht wirklich geschafft 20 Blog-Einträge zu schreiben. So schlimm finde ich das jetzt nicht. Wie schaut’s mit euch aus? ;) Mmm, ich habe mir zwischendurch gedacht, ich veganisiere einfach dieses Gericht, welches ich mal mit Hühnchen gekocht hatte. Das was auf dem Bild zu sehen ist war so lecker. Einfach fantastisch.

Ich habe das Hühnchen einfach durch ca. 300 g Tofu ersetzt und im Orangensaft mariniert. Dann habe ich es kross angebraten und wie in dem Rezept beschrieben mit dem Orangensaft abgelöscht. Mit 3 EL Kokosnussrahm habe ich das Ganze etwas angedickt und mit 2 TL Patak’s Garam Masala gewürzt. Um es noch etwas herzhafter zu machen, kam noch etwas aufgetauter TK-Spinat dazu. Fertig war das selbstgestrickte, veganisierte Curry mit Tofu. Ich glaube für meinen Blog eine Premiere, dass hier Tofu im Bild ist. Ich kann es nur empfehlen.

Darf's etwas mehr sein?

 

This dish appeared on a german magazine in November 2010 and was already cooked here by me. The smell of the fresh pestled cumin is absolutly georgous. Everytime I cook indian dishes and use cumin or other spices I love the smell of it. And as you might know the cuisine of South Africa is highly influenced by the indian cuisine. The raisins complete the dish perfectly.

Last year I ate it with sheep’s joghurt and it was really fine and well balanced. Now I had to take soy joghurt from Alpro and it tasted ugly because it was sweet. I think I have to figure out now how I can make sour joghurt or where to buy it.  For those of you who like a little heat in their dish add a cored and diced ½ red chili. Then I guarantee you need soy joghurt ;) I left chili and cilantro.

Ingredients (Serves 2):

  • 1 onion
  • 1 clove of garlic
  • 30 g fresh ginger or 1-2 tsp. minced ginger paste
  • ½ red chili, cored (if you can handle, I can’t)
  • 500 g sweet potatoe (1 big one)
  • 1-2 tbsp. vegetable oil
  • 1 tsp. curry powder (maybe garam masala works too)
  • ½ tsp. fresh ground cumin
  • 400 ml warm vegetable broth
  • 250 g green beans, fresh precooked (for 10 minutes) or canned
  • 1-2 tbsp. raisins (to taste, I love raisins)
  • a few dashes of lime juice
  • 2 tbsp. diced cilantro
  • 150 g soy joghurt (sourly!!)

Preparations:

  • Peel and dice onion, ginger, chili and garlic. Peel the sweet potatoe and cut into cubes of 1 cm.
  • Heat the oil in a skillet and add the onion, garlic, chili and ginger. Stir-fry for 2 min. before you add the sweet potatoe cubes. Fry for another 2 min.
  • Add the curry powder and ground cumin to it and let roast some time.
  • Then give the warm vegetable broth to it and bring to the boil. Cover and cook for 12 minutes or less (depending on the beans).
  • Add the raisins and green beans and cook for 5 minutes.
  • Season with salt and lime juice. If you left the chili (allergy like me) add some fresh ground black pepper.
  • Serve on a plate and garnish with chopped cilantro and (sourly) soy joghurt.
Darf's etwas mehr sein?

Mein zweites Gericht aus “India – The Cookbook” war Mango Chicken und es gab dazu gekochten Basmatireis. Das Rezept war dann auch die Premiere für die erste Mango in meinem Leben. Dabei stellte ich mir die Frage, ob ich die Frucht schälen muss und wie groß der Kern den sei.  Ja, die Frucht musste hierfür komplett geschält werden und der Kern ist doppelt so groß wie ein Pflaumenkern. Würde ich jetzt einfach mal so behaupten ;) Es war lecker, aber mein erstes Gericht “Cauliflower with Oranges” war dann doch schon besser. Hier ist es aus meiner Sicht unbedingt erforderlich, dass die Mango in kleine Würfel oder Stücke geschnitten wird, da feste Mangostückchen nicht so gut schmecken. Die zweite Portion am nächsten Tag war nach dem Aufwärmen in der Mikrowelle auch irgendwie besser – schön durchgezogen und die Mango weich. Den Koriander, den ihr auf dem Bild seht, wurde kurz darauf von mir wieder entfernt. Irgendwie werde ich mit Koriander als Asien’s Petersilie nicht warm. Schmeckt mir überhaupt nicht.

Derweil können wir nur das Beste für Japan hoffen!

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Öl
  • 375 g  Hähnchenfleisch ( mit oder ohne Knochen)
  • 1 grüne Chilischote, entkernt und klein gehackt
  • 1/6 TL Kurkuma
  • ½ TL Chili-Pulver (habe ich weggelassen)
  • 1 ½ Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • ½ Ingwerpaste (nichts anderes als geriebener Ingwer)
  • ¼ TL Knoblauchpaste (pürierter oder gepresster Knoblauch)
  • 1 rohe Mango, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten, ca. 0,5 cm groß
  • einige Blätter frischen Koriander, kleingehackt
  • Salz
Darf's etwas mehr sein?

Jetzt kommt mein erstes Gericht aus “India – The Cookbook”. Ich habe es gewagt und war vollkommen glücklich mit dem Ergebnis. Indisches Essen in dieser Art würde ich als Wohlfühl-Essen bezeichnen. Und dann erst das mehrlagige Fladenbrot, welches leicht an Blätterteig erinnerte. Beim zweiten Mal habe ich dann wirklich 1 ½ Orangen benutzt, es zum Schluss weniger stark gedünstet und Basmatireis dazu gegessen. Beim zweiten Mal ist es meiner Meinung nach besser geworden. Vegan ist es auch noch :)

Dieses Gericht kommt ursprünglich aus Westbengalen. Wenn man indisch kocht, muss man sich von einigen Vorstellungen lösen. So zum Beispiel die Tatsache, dass in dem Rezept die Kartoffeln als Gemüse bezeichnet werden. Hier bei uns ist es üblich Kartoffeln als kohlenhydratreiche Beilage zu sehen, wo dann noch Fleisch und “tatsächliches” Gemüse dazukommt. Am Besten wird dann noch darauf bestanden, dass es eine leckere Sauce dazu gibt, und schon hat man das typisch deutsche Essen ohne Vielfalt Inspiration auf dem Teller (in der Regel).

Ich hatte keinen Zweifel daran, dass es nicht schmecken würde. Genug jetzt … die Rezepte:

Darf's etwas mehr sein?

Durch Foodina bin ich auf das Kochbuch “India – The Cookbook” aufmerksam geworden. Ich habe mir den einen oder anderen Beitrag von ihr angesehen und es kribbelte in mir. Dieses Kochbuch musste ich auch haben. Vor allen Dingen stellte ich mir die Gerichte sehr lecker vor, obwohl mir die meisten Gewürze unbekannt sind.

Tja, und da ist es … das einzige Buch für die indische Küche, welches man je brauchen wird. 1000 Rezepte über die letzten 20 Jahre von Pushpesh Pant gesammelt und getestet. Einen Tag später habe ich schon ein Gericht mit Blumenkohl und Orangen gekocht und war total aus dem Häuschen. Lecker, und dabei vegetarisch.

Die indische Küche macht es erforderlich, dass man viele Gewürze braucht, die man in den seltensten Fällen haben wird. Also bin ich einmal in einen Asia-Laden nach Düsseldorf (!) gefahren und habe mir dann auch noch welche zuschicken lassen. Die Gewürze, die ihr hier seht, sind heute angekommen. Ich freue mich auf ein ruhiges Karnevals-Wochenende mit jeder Menge Leckereien. Meine kleine Reise zum Taj Mahal ;-)

Darf's etwas mehr sein?

Mmmm, das Gericht habe ich diese Woche gemacht und mal testweise nur Gemüse verwendet, welches als histaminarm aufgeführt wird. Erbsen. Blumenkohl. Kartoffeln.

Es war wirklich gut, obwohl es aussergewöhnlich gerochen hat. Der Kreuzkümmel macht schon was aus :) Das Rezept habe ich übrigens von hier.

Darf's etwas mehr sein?

Von meinem Vater habe ich ein Kilo Möhren geschenkt bekommen und hatte irgendwie null Plan, was ich damit kochen könnte. Möhren sind nicht so sehr in meinem Speiseplan enthalten ;-) Ich habe mir ein vegetarisches Kochbuch geschnappt und schnell war die Linsen-Karotten-Suppe gefunden. Eigentlich handelt es sich um ein vegetarisches Gericht, was aber ohne viel Aufwand veganisiert (!) werden kann. Es war lecker und sättigend.

Darf's etwas mehr sein?

Na ja, dieses Gericht war durchaus zu essen, aber nochmal kochen würde ich es nicht. Es ist sättigend und hat irgendwie einen leicht nussigen Geschmack durch die Kichererbsen. Während es so vor sich hin köchelte, roch es wegen den Gewürzen lecker und auch ein wenig ungewohnt.

Normalerweise soll laut dem Rezept indisches Naan-Brot dazu gegessen werden. Dieses Brot enthält Joghurt und kann im gut sortieren Supermarkt gekauft werden. Aber Joghurt von Kühen ist verboten ;)

Darf's etwas mehr sein?

… und weiße Bohnen. Ha, in meiner Küche ist gerade Einiges los ;-) Nee, ich habe heute nur mal ein paar Dinge eingekauft, um marrokanische und indische Gerichte nachzukochen.

Gerade habe ich 200 Gramm Kichererbsen zum Einweichen in Wasser ertränkt…

Mal sehen, ob das Gericht morgen etwas wird. Indischer Dhal mit Kichererbsen. Heute gibt’s ordinäre Bratkartoffeln mit Ei und Erbsen, dazu Apfelmus. El fin por hoy día.

Hasta mañana.

Darf's etwas mehr sein?