— Cook It Like Lilian

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Tag "Julia Child"

Wann: 20.08.2011 – Samstag – ab 16 Uhr findet nicht statt

Wo: Bedburg / bei Köln

Was: Boeuf Bourguignon & ein luftiger Kuchen

Kostenbeitrag: 10 Euro pro Person für einen unvergleichlichen Abend

(für die Zutaten & Getränke)

Wieso: siehe unten ;)

 

Alles fing damit an, dass mein Vater durch Zufall bei WDR 5 einen Beitrag bei Scala über bookofcooks.com gehört hat. Er hat dabei direkt an mich gedacht, weil ich so gerne koche und Essen ja sowieso viel mehr Freude bereitet, wenn man es in Gesellschaft anderer zu sich nimmt. Gesagt, getan … ich habe mir den Beitrag im Internet nochmal angehört und mich direkt angemeldet.

Das ist jetzt ein paar Monate her. Nun bin ich bereit :)

Bookofcooks.com ist eine kostenlose Plattform auf der Leute eintragen können, was sie kochen. Andere können sich dann für das Essen anmelden und haben eine gesellige Zeit. Mehr erfahrt ihr durch drei Videos auf der Website – klick hier. Wenn wundert es da noch, dass die Seite aus Amerika erfolgreich ist?

Es wird Boeuf Bourguignon mit Reis, Salzkartoffeln und Gemüsebeilage geben und als Nachtisch einen lockeren Kuchen. Für Getränke ist gesorgt – Wein, Cola, Kaffee, Mineralwasser. Wer noch besondere Wünsche hat, kann sie mit mir absprechen.

Und wer soll kommen? Ihr natürlich, aber nicht mehr als 3-4 Personen. Für eine Hochzeitsgesellschaft ist dann doch nicht so viel Platz da ;)

Ich habe mir das ungefähr so vorgestellt:

Wer Interesse hat, kann einen Kommentar hinterlassen und via Email & Telefon klären wir dann die Einzelheiten. Das Datum habe ich bereits bei bookofcooks.com hier eingetragen (auf den Kalender klicken und Aug 2011 auswählen). Ganz besonders würde es mich freuen mit anderen Food-Bloggern diesen Nachmittag/Abend zu verbringen. Und mit Wii Sport können wir uns am späten Abend noch messen :P

Super wäre es auch, wenn ihr auf bookofcooks.com mitmachen würdet, vielleicht sogar danach mit einer Rezension.

So, jetzt liegt es an euch!

P.S.: Sollte jemand eine bestimmte Allergie haben, werde ich sehen, was ich machen kann.

UPDATE 05.08.2011:

Da es hierzu keine Resonanz gibt, findet das Koch-Event nicht statt.

Darf's etwas mehr sein?

Dieser französische Rinderschmortopf war soooo göttlich. Wenn das Rezept befolgt und das Fleisch auf der Zunge zerfällt, stirbt jeder vor Glückseligkeit. Echt jetzt. Ich habe noch die Kurve bekommen sonst könnte ich euch davon nicht berichten ;) Vegetarismus hin und vegane Pasta her – wer das nicht nachkocht ist selber Schuld.

Eine solche Erfahrung teile ich gerne und habe meinen guten Freund, welchen ich schon zu Coq au Vin eingeladen habe, gebeten mir Gesellschaft zu leisten. Er hat gesagt, ich könnte gut kochen. Das musste ich mal weitergeben ;) Bin natürlich auch stolz, dass es mir gelungen ist wieder einmal nach Original-Rezept zu kochen.

Wie man auf diesem Foto sieht habe ich einen kräftigen Rotwein ausgesucht, was jetzt nicht unbedingt so gut war für meine leichte Histaminintoleranz. Aber es war die darauffolgenden Tage auszuhalten. Die Leihgabe für das Gericht seht ihr auch: einen Bräter von Le Cruset. Solch teure Küchenutensilien leihe ich mir immer von meiner Mutter aus, da es ja unsinnig wäre alles doppelt und dreifach zu kaufen, wenn man bei kurzen Entfernungen sich das mal gerade ausleihen kann :)

Bei dem Gericht wird das Fleisch kurz und in kleinen Portionen angebraten, um es dann später im Backofen schmoren zu lassen. Danach könnt ihr eure Küche putzen, denn das Fett spritzt überall hin. Den Aufwand ist es aber definitiv wert.

Darf's etwas mehr sein?

Wie ich auf Coq au Vin gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf keinen Fall der aktuelle Film mit Til Schweiger (welchen ich wie Dreiaugenmaus auch nicht sehen werde!). Ich habe einen guten Freund gefragt, ob er Lust auf das Gericht hätte und er war von Anfang an begeistert. Eigentlich wollte mein Freund schon immer die Variante von Paul Bocuse nachgekocht haben, aber kam wohl nie dazu. Als ich ihm dann vorgeschlagen habe, die Version von Julia Child für ihn zu kochen, war es ihm auch sehr Recht ;-)

Bei dem Gericht ist Vorbereitung alles, da man während des Kochens keine Zeit mehr hat um Zwiebeln zu schälen oder die Pilze fertig zu machen. Und so sah es dann bei mir aus, bevor es los ging. Die Kartoffeln standen bereits mit Topf auf dem Herd, die Hühnerflügel waren gewaschen und bratfertig, Champignons und Zwiebeln standen Spalier!  Zu meiner Vorbereitung gehörte auch, dass ich meine mit Tafelfolie beklebte Kühlschranktür als riesigen Notizzettel benutzt habe. Praktisch! Letztlich habe ich doch etwas vergessen: das Tomatenmark. Meiner Meinung nach war es absolut verschmerzbar. Mein Freund war auch begeistert. Und es stimmt, was man sagt: das Geheimnis französischer Küche liegt in der Butter.

UPDATE: Das Rezept ist hier im Download-Bereich verfügbar. Viel Spaß beim Nachkochen :)

Darf's etwas mehr sein?

In meinem Leben wollte ich zumindest einmal Sauce Hollandaise selber gemacht haben. Na, was soll ich sagen? Ich habe sie zwei Tage hintereinander gemacht und sie war … göttlich. Daneben gibt es nur noch wenige Dinge, die da dran kommen. Wenn es jetzt zu einem Gericht diese Sacue geben soll, weigere ich mich schlicht und ergreifend diesen TetraPak-Kram aufzuwärmen, denn das hat absolut nichts mit der Sauce zu tun, die bei mir rausgekommen ist.

Die Sauce gab es einmal zu perfekt gekochtem Blumenkohl und Kartoffeln (nicht zu fest, nicht zu matschig) und dann zu Salzkartoffeln, Schweinefilet vom Grill und Spargel. Nee, was war das phänomenal. Ich kann jedem nur empfehlen, dass Buch von Julia Child zu kaufen, denn dieses Rezept ist dem entnommen.

Darf's etwas mehr sein?

Spinat ist wundervoll … erst recht, wenn er in kochendem Wasser blanchiert wird. Das riecht schon so gut *yamm* ;-) Hier habe ich mich zum dritten Mal von Julia Child inspirieren lassen. Das zweite Rezept kommt noch.

Für gebutterten Spinat benötigte ich 500 g frischen Spinat (für zwei Personen ausreichend), habe ihn gewaschen und die Stängel am Ende ein wenig abgeschnitten. Danach heißt es aus dem Wasser in ein Sieb geben und das Wasser in der Spüle erneuern. Wieder den Spinat waschen, d. h. nicht so zimperlich damit umgehen und ihn unter Wasser drücken und hin- und herschleudern. Das habe ich Stück für Stück gemacht und ihn erneut so gewaschen. Wenn dann noch Erde oder zusätzliche, ungewollte Proteine enthalten sind, reinigt das den Magen ;-)

Darf's etwas mehr sein?

Was ihr hier seht, ist ein “old-fashioned” Hühnerfrikassee mit einer Weiswein-Sauce, Zwiebeln und Champignons. Dazu gab es einen vollmundigen, weißen Burgunder wie er von Julia Child in ihrem Buch “Mastering The Art of French Cooking” empfohlen wird. Ich habe mir das Buch Anfang Januar diesen Jahres gekauft und dieses Rezept ausgesucht. Ich habe die angegebenen Mengen verwendet und 3 Tage (!) Hühnerfrikassee gegessen und mir kam es nicht zum Hals raus. Es hat am dritten Tag immer noch hervorragend geschmeckt. Mit Reis natürlich :-)

Wer Kochen können will, MUSS sich dieses Buch kaufen. Bisher habe ich nur zwei Rezepte daraus gekocht, aber ich bin davon überzeugt, dass Tausende von amerikanischen Hausfrauen sich nicht irren können. Ich selber halte es mittlerweile für ein unverzichtbares Kochbuch. Wer der englischen Sprache wie ich einigermaßen mächtig ist, sollte sich die gebundene Ausgabe unbedingt besorgen.

Es sorgte für göttliche Momente. Glaubt mir!

Darf's etwas mehr sein?

Gestern Abend habe ich mir die Extras auf der Julie & Julia-BluRay angesehen und war total begeistert, dass dort auch Original-Aufnahmen von Julia Child in einer ihrer Kochsendungen mit dabei waren. Einmal hat sie gezeigt wie man Eier pochiert und ein weiteres Mal wie man eine Sauce Hollondaise nur mit Eigelben und Butter herstellt. Ja, da kommt dann auch noch Zitronensaft und eine Prise Cayennepfeffer dazu, aber im Groben war es das auch. Absolute Begeisterung auf meiner Seite.

Unter anderem hat da ein Koch ein Rezept für ein wundervoll cremiges Rührei gezeigt, womit ich euch nun ärgern möchte ;-) Dazu hat er Butter in einer Pfanne zerlassen und gewartet bis die Butter aufschäumt. Im Gegensatz zu ihm habe ich 2 statt 4 Eiern in die Pfanne gehauen und mit einer Prise Salz gewürzt. Das Ganze mit einer Gabel in der Pfanne verquirlen und ein wenig stocken lassen. Dann gibt man (Soja-)Sahne kreisrund über das Rührei (bloß nicht zuviel) und rührt es in der Pfanne mal um. Jetzt schnell den Parmesan (bei mir war es Pecorino Romano) reinreiben und nochmal umrühren und stocken lassen.

Was da rausgekommen ist, war sowas von lecker.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich unbedingt eine Parmesanreibe brauche :)

Darf's etwas mehr sein?

Was macht man eigentlich, wenn man einen Blog übers Essen betreibt und mal nicht kocht und bloggt? Tja, man geht ins Kino, um sich einen Film über Essen und Blogging anzusehen. Freakig? Na ja, ein wenig.

Irgendwann habe ich mir auch die Frage gestellt: Was kann ich gut? Was mache ich gerne? Die Antwort war einfach: kochen und essen.

Der Film “Julie & Julia” ist seit gestern im Kino zu sehen. Die Hauptrollen wurden mit Meryl Streep und Amy Adams besetzt. Dank der Besetzung bekommt man schon beim Ansehen des Trailers Lust auf das (immer) grandiose Spiel von Meryl Streep. Hat sie doch in Filmen wie “Kramer gegen Kramer”, “Couchgeflüster” oder “Der Teufel trägt Prada” schon ihr unvergleichliches Können unter Beweiß gestellt. Via Post-Update gibt’s dann meine Meinung zu dem Film!

Hier übrigens der Trailer:

YouTube

Darf's etwas mehr sein?