— Cook It Like Lilian

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Tag "Schweinefleisch"

Interessanterweise war ich diese Woche in einem REWE-Markt in Bergheim einkaufen, um zu schauen, ob es da ordentliche Erdbeeren gab. Gab es, aber ich wollte auch noch einen ungesunden Snack haben denn ich hatte Mittagspause. An der Kasse schaute mich die Ausgabe 8/2011 von Lust auf Genuss an und war etwas Perplex. War diese Ausgabe schon raus? In diesem Supermarkt anscheinend schon, nur in allen Anderen nicht ;-) Auf der Website fand ich keinen Hinweis darauf, dass diese Ausgabe schon veröffentlicht wurde. Fein :-D

Die Ausgabe reizte mich vor allen Dingen wegen den neuen Ideen zu Tomaten und Zucchini und war in der Einkaufstüte. Gesagt, getan … das erste Rezept musste nicht lange auf seine Umsetzung warten. Es war der Tomaten-Kichererbsen-Topf von Seite 11/13. Mein Fazit: sehr lecker! Im Leben hätte ich nicht gedacht, dass Fenchelsamen so gut in einem Gericht schmecken können. Meine bisherige Erfahrung bestand in Fencheltee mit Honig. Beruhigend für den Magen und durchaus verdauungsfördernd, aber nicht soooo empfehlenswert.

Ja, was soll ich sagen? Das Gericht wird es nochmal geben :) Bei meiner Umsetzung fiel die Peperoni weg und beinhaltete mehr gemahlenen, schwarzen Pfeffer. Und es hat fruchtig geschmeckt … ich hatte 250 g Romana-Tomaten und 250 g normale Tomaten … die waren es bestimmt Schuld mit dem fruchtigen Geschmack. Lecker :) Mir fehlten die Peperoni überhaupt nicht und ich kann mir das Gericht auch gut ohne die Fleischbällchen vorstellen.

Nach dem Klick das Rezept.

Darf's etwas mehr sein?

Ein einfacher Erbseneintopf – nicht mehr und nicht weniger. Sättigend und auf keinen Fall geschmacksarm. Keine Milch, keine Gewürze … dafür Gemüse, Speck, Wiener Würstchen und 2 Lorbeerblätter. Seite 74 der aktuellen Ausgabe Nr. 2 von essen & trinken Für jeden Tag.

Darf's etwas mehr sein?

Na ihr Lieben, habt ihr Weihnachten und Silvester gut überstanden und schön gefeiert? Ich habe es mir auch gut gehen lassen und zu meiner eigenen Schande ;) an zwei Tagen hintereinander Einladungen zum Fondue angenommen. Danach musste ich erstmal vom Fleisch etwas Abstand nehmen. Mir ist diese Woche irgendwie aufgefallen, dass ich nach dem Verzehr einer Banane Magen- und Darmschmerzen hatte. Das ist anfürsich jetzt nicht extrem tragisch, kann halt passieren. Aber wenn man nach Schokolade eine heisere Stimme oder bei Spinat einen “Flush” (rotes Gesicht und starker Juckreiz) im Gesicht bekommt, dann macht mich das etwas kribbelig. Letztes Jahr im Sommer hatte ich einige Zeit eine heisere Stimme, nachdem ich das Mango-Ananas-Sorbet vom ALDI gegessen hatte.

Im Moment habe ich bei Lebensmitteln wie Schokolade, Tomaten, Spinat, Ananas, Banane und kleinsten Mengen Sojasauce kein so gutes Gefühl und vermute eine Histaminintoleranz. Wer jetzt denkt, dass ich simuliere, kann mich kreuzweise. Zunächst werde ich einfach mal versuchen mich etwas bewusster und darauf eingestellt zu ernähren. Meine Vermutung geht erstmal dahin, dass es vielleicht nur saisonal auftritt. Momentan geht’s mir gut, weil ich mich schon seit ein paar Tagen auf eine eingeschränktere Ernährung eingelassen habe.

Der bunte Nudelsalat hat bei mir keine direkten, spürbaren Auswirkungen gehabt und ist nach meinem Ermessen histaminarm. Im Netz kursieren verschiedene Listen mit verträglichen Lebensmitteln, welche sich manchmal etwas wiedersprechen. Na ja, mal sehen, was wird. Jetzt das Rezept!

Darf's etwas mehr sein?

Leser, welche nicht aus dem Rheinland kommen, werden wahrscheinlich nicht wissen, worum es bei dem Gericht geht. Es zählt zur typischen, rheinischen Hausmannskost und ist hier sehr beliebt. Manche mögen’s, manche nicht. Ich habe zu hören bekommen: “Du isst aber auch alles.” Nee, tue ich nicht, aber danke für die Einschätzung ;-)

Im Wesentlichen besteht das Gericht aus drei Komponenten: gestampfter Kartoffelpüree, gebratene Blutwurst und Apfelkompott. Da Kartoffeln früher als Erdäpfel bekannt waren und Äpfel am Baum wachsen, heißt das Gericht auf kölsch “Himmel un Ääd” (Himmel und Erde).

Darf's etwas mehr sein?

Diese Tapas gab es zusammen mit “pan y aioli” am ersten Abend in einer Bar. Einfach fantastisch. “Wieso habe ich das bisher nie selber ausprobiert?” habe ich mich gefragt. Seitdem ich wieder hier bin, gab es das jetzt schon zum dritten Mal – es schmeckt also wirklich gut :)
Die [entkernten] Datteln in Speck einwickeln und mit einem Zahnstocher durchstechen und den Speck fixieren. Dann alles in einer beschichteten Pfanne kross anbraten. Es steht dabei jedem selber offen, ob er da noch ein wenig Butter dazugibt oder nicht. Ich bevorzuge nicht ganz so milden Speck, der ruhig salzig sein darf. Das Ganze funktioniert auch mit getrockneten Pflaumen, schmeckt mir aber nicht so wirklich. Auf eine Scheibe dänischen Speck kommen bei mir 2 Datteln, nur so als Info.

Im Backofen bei 150 Grad kross backen hat auch funktioniert und ist nicht ganz so kalorienreich wie das Anbraten in Butter. Nichts für Punktezähler ;)

Darf's etwas mehr sein?

Frisches Schweinemett ist in Kombination mit Zwiebeln, geschrotenem Pfeffer und (vielleicht) Salz auf Brot unschlagbar. Hier nun eine Fotoreihe ;)

Darf's etwas mehr sein?

Mmm, das war lecker. Wirklich. Und jetzt das Rezept für eine hungrige Person bzw. für zwei Personen und eine große Portion Blattsalat.

Darf's etwas mehr sein?

Schweinefilet mit Broccoli, Basmati-Reis und einer französischen Weinbrand-Sauce war sehr lecker und entstand ganz spontan.

Die Sauce stammt von einer Aktionswoche bei Feinkost Aldino und enthielt keinerlei Milchbestandteile. Bei diesen Tütensaucen schon eine Ausnahme. Im Prinzip war die Sauce lecker, unterscheidet sich aber sonst kaum zu anderen Saucen dieser Art.

Darf's etwas mehr sein?

Frei Schnauze? Lecker! Das war drin:

Tomaten / Schweinemett / Zwiebel / Knoblauch / Weisser Pfeffer / Cayenne-Pfeffer / 1 Prise Pizza-Gewürz / Meersalz / Spaghetti / Pecorino Romano

</Ende>

Darf's etwas mehr sein?

So, da bin ich wieder. Karneval habe ich überstanden und das sogar ohne große Erkältung oder sonstige Verluste ;) Gestern habe ich dieses sehr, sehr leckere Rezept nachgekocht und es war verdammt einfach. Ich war richtig begeistert :)

Ich habe es ein wenig variiert, da mir Pancetta fehlte. Es lief alles “easy”. Salz habe ich weggelassen denn die Brühe hat dem Gericht genug Würze gegeben.

Darf's etwas mehr sein?