Neues Design … neues Jahr … 2013

Dieses Jahr hat schon ganz gut angefangen und so darf es gerne weitergehen und sich steigern :-) Irgendwie hatte ich Lust auf ein neues WordPress-Theme und habe einfach TwentyTwelve genommen. Hier und da braucht’s noch ein wenig Feinschliff, aber das kommt mit der Zeit.

Euch einen guten Start ins neue Jahr – 2013!

Und wer noch nicht genug von Big Will hat, hier Part 2 ;-)

Print Friendly

Cookbooklette (yum town!) from Vegan Eats and Treats

For any reason I read the blog from Amey right at that time and thought I try my luck at the Cookbooklette Giveaway. Well, I won a copy of ‘yum town!’ and couldn’t believe it. On 2nd January I took a look in my mailbox and it arrived fast over such a great distance from California/USA to Germany. This was like a second Christmas because winning some self-made stuff doesn’t happen all the time. Did you notice the nice calender? I recognized a frame I bought at IKEA a few months ago and framed it two days later with some white paper as background.

Even my mother was surprised of the zine and I had to explain the whole thing to her. She was really impressed that everything was handwritten and -drawn. A very nice zine with a lot of love and richness of detail. Thanks a lot to Amey and her crew! :-)

As this wasn’t enough zine-magic I ordered one day later the Papa Tofu loves Ethiopian Food-Zine for about US $ 14,95 (11,77 €) and I am looking forward to it. It contains only recipes which are gluten free and of course vegan. So … stay tuned because I’ll report of my take on the recipes of both zines.

Print Friendly

Suppe aus roten Linsen (heute mal türkisch) und der Schnee

Nach meinem letzten Eintrag hier muss ich wirklich sagen, dass es mir bis auf ein wenig stressbedingten Hautausschlag ganz gut geht. Seit Anfang November sind zwei neue Kolleginnen ins Team dazu gekommen. Das sind unheimlich gute Nachrichten, aber das Beste: es ist nicht mehr lange bis Weihnachten und dann habe ich für zwei Wochen Urlaub – da freue ich mich am Meisten drüber. Zwischenzeitlich habe ich mir bei der Einarbeitung den Mund fusselig geredet und bin da guter Dinge.

Letzten Freitag war hier (Nordrhein-Westfalen) Wintereinbruch mit Schnee und tiefen Temperaturen. Und da habe ich mir am späten Nachmittag meine neue Kamera geschnappt und Fotos im Garten gemacht. Die alte Kamera hat zwar gute Fotos gemacht, aber sie waren für meinen Geschmack mittlerweile etwas unscharf.

Bei Dunkelheit kommt die Beleuchtung erst richtig zur Geltung.

Nachdem ich dann am Wochenende einen neuen Schreibtisch und anderen Kram bei IKEA gekauft und aufgebaut habe, wollte ich heute unbedingt wieder frisch und lecker kochen. Während ich so auf der Seite des Pala-Verlages nach interessanten Büchern geschaut habe, habe ich das Buch “Vegetarisch kochen – türkisch” gefunden und online angesehen. Da fiel mir die vegane Suppe “Suppe aus roten Linsen” auf, welche mit getrockneter Minze, Zitronensaft und Paprikapulver abgeschmeckt wird. Für das Rezept siehe bitte Seite 68 im Buch und Seite 27 bei “book2look”.

Die Suppe liest sich sehr unspektakulär und sieht nach dem  Pürieren auch recht lustlos aus. Aber dank der getrockneten Minze, dem frischen Zitronensaft und dem leicht scharfen Paprikapulver, schmeckt sie wirklich sehr, sehr lecker. Mit einer Scheibe glutenfreien Leinsamenbrot ist es eine leichte Mahlzeit für Abends. Mir gefallen diese einfachen Gerichte wirklich am Besten, da sie für den Feierabend-Koch gut umzusetzen sind. Wenn ich bedenke wie schwer mir die Umstellung vor einem Jahr vorkam und wie leicht es im Vergleich jetzt funktioniert, wünschte ich mir eine Zeitreise machen zu können. Wie Marty McFly, welcher übrigens bewiesen hat, dass die Welt nicht am 21.12.2012 untergeht, da er ja im Jahr 2015 war ;-)

Und so sieht dann die Suppe aus, wenn sie schön garniert serviert wird. Beim nächsten Mal würde ich definitiv etwas weniger Wasser nehmen, aber die Suppe kann immer noch angedickt werden.

Übrigens typisch für die Landesküchen im Nahen Osten (z. Bsp. Iran) ist die Verwendung von Granatapfelsirup. Wer also keinen Zitronensaft verträgt, sollte mal das ausprobieren, da der Sirup etwas säuerlich schmecken soll. Auf meiner generellen Einkaufsliste steht immer noch Granatapfelsirup und ein Besuch im türkischen Supermarkt an. Vielleicht erst im neuen Jahr :-D Wer es überhaupt nicht scharf mag (oder verträgt – und ja ich kenne jemanden ;-) ), kann auch mit ein wenig gemahlenem Cumin oder Kardamom Würze ins Spiel bringen. Die Suppe ist auf jeden Fall vielseitig, wenn man regional verwendete Gewürze daheim hat.

Print Friendly

12 Monate ohne Allergene – und wie isses?

Erstmal möchte ich mich dafür entschuldigen, dass hier so lange tote Hose war und einfach Nichts passiert ist. Das hat natürlich auch damit zu tun, dass es für mich etwas mehr Aufwand ist meine Ernährung sicherzustellen und abwechslungsreich zu gestalten. Dann hat mein Sport eine besondere Rolle in meinem Leben eingenommen, da ich neben dem normalen Training und Spielablauf mehr organisatorische Verantwortung übernommen habe. Ob ich immer den Ansprüchen gerecht geworden bin, kann ich nicht richtig beurteilen, aber ich gebe mir Mühe. Er hat mir im Laufe des Jahres definitiv geholfen Stress und Aggressionen abzubauen und mich fitter, fokussierter und selbstsicherer gemacht. Rein körperlich ging es mir seit Jahren nicht mehr so gut.
Die größte Ursache, weshalb ich nicht mehr die Motivation und Konzentration habe, Beiträge einzustellen, ist mein Beruf. Was da seit Beginn des Jahres abgeht, geht auf keine Kuhhaut und ich bin mittlerweile nervlich am Ende, da ich Mehrarbeit leiste und trotz eines starken Nervenkostüms die Situation einfach nicht besser wird (nur noch schlimmer & psychisch belastend). Normalerweise geht man davon aus, dass eine Beeinträchtigung des Berufes durch z. Bsp. starken Alkoholkonsum am Vortag unterlassen werden sollte, da man am nächsten Tag arbeitsfähig sein muss. Was aber, wenn es sich umdreht und der Beruf das Privatleben ‘extrem’ beeinflusst? Daher werde ich zumindest bis Ende November 2012 nicht an Blogevents wie Foodina’s “Curry – köstlich – asiatisch” oder den Vegan Mofo 2012 teilnehmen. Den Betriebsrat einzuschalten hätte bisher wahrscheinlich Nichts gebracht, dennoch wird wohl irgendwann in was für einer Form auch immer die Notbremse gezogen werden müssen.

In den letzten 12 Monaten war mein Leben eine Achterbahnfahrt und meine Ernährung eine starke Herausforderung und muss folgende Bedingungen abdecken: glutenfrei, nussfrei, frei von Erbsen und vegan! Nach den 12 Monaten “Selbstversuch” konnte ich für mich wesentliche Rahmenbedingungen herausarbeiten …

Sport ist immer gut! Durch Sport und das Beachten der Körpersignale erfährt man ganz viel über die eigene Ernährung. Wichtig ist eine vollwertige Ernährung, welche bei mir hauptsächlich auf Kohlenhydraten (Kartoffeln, Reis = “Mehrfachzucker”) und Obst und Gemüse beruhte und natürlich auch alle anderen Sachen (max. 4-5 Mal Fisch/Fleisch inkl. Wurst pro Monat; Honig, Sojaprodukte) beinhaltete. Als Allergikerin muss man manchmal Kompromisse eingehen, welche nicht immer leicht und dennoch notwendig sind. Durch Sport hält man den Blutzucker auf einem konstanten Level und sorgt dafür, dass Fitness ein großer Bestandteil wird.

Die Zufriedenheit steigt mit jeder Minute in der man mit sich selber im Reinen ist und den eingeschlagenen Weg selbstsicher gehen kann. Dazu ist es notwendig sich mit dem Thema so zu beschäftigen, dass man anderen Personen ohne Reue und mit Argumenten mitteilen kann, dass die spezielle Diät alle Anforderungen (inkl. Vitamin B12/D) abdeckt. Fachliteratur wie “Tiere essen”, “The China Study” und mittlerweile sogar “Gabel statt Skalpel” sind hierfür meines Erachten unverzichtbar geworden. Alles in der Richtung dient als Referenz und kann weiterempfohlen werden. Der Weg wird von “Allesessern” gerne belächelt und viele Kleinigkeiten hinterfragt. Die Eiweiß-Frage ist meine Liebste, da schon in Spinat und Blumenkohl soviel davon enthalten ist, dass ein Mangel an Eiweiß nicht auftreten kann. Wichtig ist eigentlich nicht wie schnell man es schafft, sondern die langsame und stressfreie Umstellung. Es gilt die Floskel: Der Weg ist das Ziel.

Durch ein zufriedenes Ich kann man Familie und Freunden viel besser vermitteln, was wichtig ist. Keine Panik, mit Bedacht und Ruhe lässt sich mehr erreichen. Zeigt Ihnen, dass es kein Verzicht ist und ihr trotzdem leckeres Essen zaubern könnt. Gebt Ihnen all die leckeren Sachen wie glutenfreie, vegane Muffins mit Zuckerglasur oder lasst sie ein leckeres italienisches Pilz-Risotto mit Salat kosten. Sie werden es lieben und nach Rezepten fragen ;-)

Bei so einer Umstellung kommt es nicht auf die Meinung oder das Wohlbefinden der Anderen an, sondern nur auf euch selbst. Das mag egoistisch klingen und sein, aber es ist der befreiende Schritt. Geht es euch gut und ihr strahlt all das aus, ist der Rest ein Kinderspiel. Bisher habe ich noch nicht viele Erfahrung in Puncto Partnerschaft und Ernährung gehabt, das ergibt sich aber eh alles von selber :)

Wäre es nach mir gegangen, würde ich meine Erfahrungen mehr teilen und Rezepte online stellen, aber es funktioniert nicht alles so wie ich mir das denke. Ich habe noch einige Ideen für deren Umsetzung ich mehr Entspannung und Ruhe benötige. Meine berufliche Situation macht mich insgesamt unruhig und aggressiv (Sorry an alle Leidtragenden!) und ich hatte dieses Jahr mehr vor. Mit dem Frühling kam die Sonne zurück und ich fühlte soviel Kraft in mir, aber mein Energielevel ist jetzt sehr erschöpft. Die Hoffnung stirbt zuletzt – danke für eure Aufmerksamkeit :)

Print Friendly

Gelbes Gemüsecurry mit Thai-Jasmin-Reis (Thai-Woken)

Eigentlich wollte ich ja vom 01.07. bis zum 20.09.2012 eine Blog-Pause machen. Wäre da nicht Foodina mit Ihrem Blog-Event “Thai-Woken” … sie macht’s mir äusserst schwer den Kochlöffel und die Tastatur unberührt zu lassen. Ahhh, denn normalerweise bin ich recht konsequent!

Dieses Gericht stammt aus “Lust auf Genuss” von März 2010 und beinhaltet ein Bund frischen Koriander, den ich ja absolut nicht -frisch- mag. Und die obligatorische Fischsauce musste ich auch ersetzen, da es ja auch vegan sein sollte. Das Bund Koriander habe ich durch einen halben Teelöffel Zitronengraspaste ersetzt, was insgesamt wahrscheinlich den Geschmack der einzelnen Gemüsesorten etwas hervorgehoben hat. Die Fischsauce habe ich nach kurzer Recherche durch glutenfreie Soja-Sauce ersetzt. Ich habe nix vermisst und es war total lecker.

Thai-Wo(ch)ken

Die vier Portionen sind durch das Gemüse und vor allen Dingen durch die Kokosnussmilch sehr sättigend. Das fand ich sehr gut, denn nicht immer bedeutet viel Essen zu sich zu nehmen auch eine gute, ausreichende Ernährung. Das wird spätestens dann klar, wenn man sich glutenfrei ernähren muss. Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich Muffins oder Cookies nicht so wahnsinnig begeistern und bin mittlerweile auch ein Fan der dezenten Süße in asiatischen Desserts geworden. War ich vor einem Jahr noch begeistert von richtig süßen Marmeladen, kann ich nun 2:1-Konfitüren richtig viel abgewinnen. Für andere vielleicht ein wenig seltsam, aber ich find’s besser.

Das Gericht verlangt nach Sojasprossen, nur wird das manchmal mit den Mungobohnenkeimlingen, die frisch oder in Gläsern erhältlich sind, verwechselt. Ich nahm Letzteres wie ich den Zucker auch durch Palmzucker ersetzt habe. Nachdem ich gut satt war, hat es mich an die asiatische Hähnchenpfanne mit Garam Masala erinnert, was aber eigentlich nur eine Vermischung von Länderküchen  und nicht wirklich authentisch ist. Bei der Suche nach Rezepten, die meine Bedürfnisse berücksichtigen, beachte ich auch, ob es dann auch noch authentisch ist. In jeder Landesküche gibt es immer verschiedene Varitionen, weshalb ich Abwandlungen im Kontext der Landesküche vornehme. Dazu gab’s übrigens Thai-Jasmin-Reis von Oryza.

Durch meine beiden Katzen und auch sonst habe ich jetzt nicht die extrem großen Möglichkeiten, weit und lange zu verreisen. Dafür schaue ich mir gerne Dokus oder Spielfilme (Bollywood ausgenommen ;) ) an … so reise ich und erfahre meist auch eine ganze Menge über ein Land und seine Sitten. Das macht mir verdammt viel Spaß und ich denke darauf kommt’s dann auch an :) Weil das Gericht aus der Thai-Küche ist, empfehle ich Ong-Bak . Schmale Handlung, aber die Kampfszenen sehen super aus.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g TK-Bohnen, grün
  • 1 mittelgroße Zwiebel (urspr. 2 Scharlotten)
  • 150 g Kirschtomaten
  • 1 Handvoll Sojasprossen (Mungobohnenkeimlinge)
  • 1/2 TL Zitronengraspaste aus dem Glas (statt einem Bund frischem Koriander)
  • 300 g Aubergine (oder auch die kleinen Asia-Auberginen)
  • ca. 1/2 Liter Fritierfett
  • 300 ml Kokosnussmilch
  • 2 EL gelbe Currypaste
  • 1 EL Sojasauce (urspr. Fischsauce)
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 TL Zucker (Palmzucker)

Zubereitung:

  • Bohnen in kurze Stücke schneiden, Zwiebel quer in Streifen schneiden, Tomaten und Sprossen waschen, abtropfen lassen und beiseite stellen.
  • Tofu in 1 cm breit würfeln. Die Aubergine waschen und längs halbieren, ggfls. vierteln, und dann in 1 cm breite Scheiben schneiden. Das Fritierfett in einem Wok oder wie in meinem Fall ein großer Topf heiß werden lassen und dann Tofu und Aubergine portionsweise goldgelb frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
  • Von der Kokosnussmilch den Rahm abschöpfen und in einer Pfannemit den Bohnen, Zwiebelstücken und der Currypaste für 5 Min. schmoren lassen.
  • Danach die Tomaten, Aubergine, Tofu, restliche Kokosnussmilch sowie Limettensaft, Soja-Sauce und Zucker dazugeben. Für weitere 5 Min. köcheln lassen.
  • Zum Schluss die Zitronengraspaste mit den Sprossen einrühren und mit Reis servieren.
Print Friendly