— Cook It Like Lilian

Thailändische Pilzsuppe mit Ingwer

Gestern und heute habe ich überwiegend thailändisch gegessen und es war einfach und schnell gekocht. Zuerst gab es gestern die thailändische Pilzsuppe mit Ingwer und Mie-Nudeln. Nicht ganz vegan durch die Mie-Nudeln, da sie glaube ich Eier enthalten, aber dafür mit Broccoli und Shiitake und Reisstrohpilze aus dem Glas. Das brauchte ich einfach mal wieder.

Und dann gab es den überragenden Klebreis mit Mango und Maracuja (Passionsfrucht). Es war wirklich gut. Fast hatte ich schon den Verdacht, dass dieses Experiment nicht gut gehen würde, weil die Zutaten so ungewöhnlich sind. Aber es ist wie mit so vielem: man lernt nicht aus. Mangos schmecken mir am Besten, wenn sie vollreif sind (Schale gibt bei Druck nach) und frische Maracuja … ja echt leckere Früchtchen. Und ich bin eigentlich DER Obst-Muffel schlechthin.

Klebreis mit Mango

Das Rezept ist übrigens aus der Zeitschrift “Lust auf Genuss”, Ausgabe 3/2010, Seite 20, und als alleiniges Gericht schön sättigend und ausgewogen. Gefällt mir, es kommt auf eine Rezeptkarte ;)

Zutaten für 4 Portionen/Personen:

  • 100 g Klebreis
  • 2 Mangos
  • 2 Passionsfrüchte / Maracujas
  • 250 ml Kokosmilch (Dose)
  • eine Prise Salz
  • 4 EL brauner Zucker/Rohrzucker (Palmzucker hatte ich leider nicht)
  • 2 TL Sesamsamen
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Darf's etwas mehr sein?

Mein zweites Gericht aus “India – The Cookbook” war Mango Chicken und es gab dazu gekochten Basmatireis. Das Rezept war dann auch die Premiere für die erste Mango in meinem Leben. Dabei stellte ich mir die Frage, ob ich die Frucht schälen muss und wie groß der Kern den sei.  Ja, die Frucht musste hierfür komplett geschält werden und der Kern ist doppelt so groß wie ein Pflaumenkern. Würde ich jetzt einfach mal so behaupten ;) Es war lecker, aber mein erstes Gericht “Cauliflower with Oranges” war dann doch schon besser. Hier ist es aus meiner Sicht unbedingt erforderlich, dass die Mango in kleine Würfel oder Stücke geschnitten wird, da feste Mangostückchen nicht so gut schmecken. Die zweite Portion am nächsten Tag war nach dem Aufwärmen in der Mikrowelle auch irgendwie besser – schön durchgezogen und die Mango weich. Den Koriander, den ihr auf dem Bild seht, wurde kurz darauf von mir wieder entfernt. Irgendwie werde ich mit Koriander als Asien’s Petersilie nicht warm. Schmeckt mir überhaupt nicht.

Derweil können wir nur das Beste für Japan hoffen!

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 EL Öl
  • 375 g  Hähnchenfleisch ( mit oder ohne Knochen)
  • 1 grüne Chilischote, entkernt und klein gehackt
  • 1/6 TL Kurkuma
  • ½ TL Chili-Pulver (habe ich weggelassen)
  • 1 ½ Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • ½ Ingwerpaste (nichts anderes als geriebener Ingwer)
  • ¼ TL Knoblauchpaste (pürierter oder gepresster Knoblauch)
  • 1 rohe Mango, geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten, ca. 0,5 cm groß
  • einige Blätter frischen Koriander, kleingehackt
  • Salz
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Darf's etwas mehr sein?

Letztes Jahr war ich in einem italienischen Restaurant hier in Kaster. Dort verspürte ich Abenteuerlust und hatte dann mal ein Gericht mit Lachs in Knoblauch, Reis und Broccoli ausprobiert. Es war wirklich sehr, sehr lecker und seitdem habe ich immer wieder mal daran gedacht, es nachzukochen. Es war dann auch relativ einfach. Lachs in gepresstem Knoblauch und Butter von beiden Seiten anbraten und dazu gab es auf den Punkt gekochten Broccoli und Kartoffeln.

Verglichen mit dem Lachs-Rezept aus meinem Kochkurs war es um Längen besser und hatte geschmacklich mehr zu bieten. In einem Kochkurs sollte man mit Butter arbeiten und nicht kalorienarm kochen. Das kommt meiner Meinung nach dann später. Vorrangig sollte es schmecken. Und das war bei einem Lachs-Filet mit Zuchini, Tomaten und Kräutern im Ofen und Pergament gedünstet nicht der Fall. Mein Lachs war ein Bio-Lachs aus norwegischer Aquakultur mit ausreichend Platz zum Schwimmen. MSC-Siegel inklusive. Das war richtig gut!

Am nächsten Tag hatte ich eine Portion Lachs und Kartoffeln übrig – auf den Punkt gekochter Broccoli lebt bei mir nicht lange und war nicht mehr da ;) Und was nun? Die Zeitschrift Lust auf Genuss gab mir dann die Inspiration. Das Gericht hieß Lachs-Zitronensauce mit Babyspinat. Babyspinat hatte ich gerade nicht da, ich habe dann den gemeinen TK-Spinat genommen und mit Hilfe der Mikrowelle aufgetaut. Mir muss mal jemand erklären, wo man Babyspinat herbekommt! Auf dem Großmarkt? Sowat jibbet hier net ;) Jetzt das Rezept!

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Darf's etwas mehr sein?

Dieses Rezept habe ich vor ein paar Wochen bei Kip von messy vegetarian cook gefunden und auch gekocht. Es stand quasi auf meiner To-Blog-Liste und war sehr lecker mit den in Scheiben geschnittenen Chamignons und einer Mischung aus Shiitake- und Black Fungus-Pilzen (Abwandlung für mich). Ich habe es letzte Woche nochmal gekocht und in Ermangelung der Champignons einfach Reisstrohpilze genommen. Das Resultat kam nicht an das Original dran. Besser schmeckt es wirklich in der ursprünglichen Version. So, jetzt das Rezept auf deutsch :)

Zutaten für 2 Personen:

  • 2 getrocknete Shiitake-Pilze
  • 2 Tassen heißes Wasser
  • 1 EL Soja-Sauce
  • 1 TL Mirin (süßer Sake nur fürs Kochen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Öl ( Sesamöl war sehr gut)
  • Udon-Nudeln für 2 Personen, ca. 400 g verpackte, vorgekochte Nudeln
  • 2 große Champignons
  • 125 g Spargel-Stücke (bei mir aus dem Glas)
  • 1 kleine Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • geröstete Sesam-Samen (in einer seperaten, kleinen Pfanne)
  • Schnittlauch und/oder Frühlingszwiebeln
  • eingelegter Ingwer (bei mir ca. 1 TL geriebener Ingwer)
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Darf's etwas mehr sein?

Jetzt kommt mein erstes Gericht aus “India – The Cookbook”. Ich habe es gewagt und war vollkommen glücklich mit dem Ergebnis. Indisches Essen in dieser Art würde ich als Wohlfühl-Essen bezeichnen. Und dann erst das mehrlagige Fladenbrot, welches leicht an Blätterteig erinnerte. Beim zweiten Mal habe ich dann wirklich 1 ½ Orangen benutzt, es zum Schluss weniger stark gedünstet und Basmatireis dazu gegessen. Beim zweiten Mal ist es meiner Meinung nach besser geworden. Vegan ist es auch noch :)

Dieses Gericht kommt ursprünglich aus Westbengalen. Wenn man indisch kocht, muss man sich von einigen Vorstellungen lösen. So zum Beispiel die Tatsache, dass in dem Rezept die Kartoffeln als Gemüse bezeichnet werden. Hier bei uns ist es üblich Kartoffeln als kohlenhydratreiche Beilage zu sehen, wo dann noch Fleisch und “tatsächliches” Gemüse dazukommt. Am Besten wird dann noch darauf bestanden, dass es eine leckere Sauce dazu gibt, und schon hat man das typisch deutsche Essen ohne Vielfalt Inspiration auf dem Teller (in der Regel).

Ich hatte keinen Zweifel daran, dass es nicht schmecken würde. Genug jetzt … die Rezepte:

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Durch Foodina bin ich auf das Kochbuch “India – The Cookbook” aufmerksam geworden. Ich habe mir den einen oder anderen Beitrag von ihr angesehen und es kribbelte in mir. Dieses Kochbuch musste ich auch haben. Vor allen Dingen stellte ich mir die Gerichte sehr lecker vor, obwohl mir die meisten Gewürze unbekannt sind.

Tja, und da ist es … das einzige Buch für die indische Küche, welches man je brauchen wird. 1000 Rezepte über die letzten 20 Jahre von Pushpesh Pant gesammelt und getestet. Einen Tag später habe ich schon ein Gericht mit Blumenkohl und Orangen gekocht und war total aus dem Häuschen. Lecker, und dabei vegetarisch.

Die indische Küche macht es erforderlich, dass man viele Gewürze braucht, die man in den seltensten Fällen haben wird. Also bin ich einmal in einen Asia-Laden nach Düsseldorf (!) gefahren und habe mir dann auch noch welche zuschicken lassen. Die Gewürze, die ihr hier seht, sind heute angekommen. Ich freue mich auf ein ruhiges Karnevals-Wochenende mit jeder Menge Leckereien. Meine kleine Reise zum Taj Mahal ;-)

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Wie ich auf Coq au Vin gekommen bin, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf keinen Fall der aktuelle Film mit Til Schweiger (welchen ich wie Dreiaugenmaus auch nicht sehen werde!). Ich habe einen guten Freund gefragt, ob er Lust auf das Gericht hätte und er war von Anfang an begeistert. Eigentlich wollte mein Freund schon immer die Variante von Paul Bocuse nachgekocht haben, aber kam wohl nie dazu. Als ich ihm dann vorgeschlagen habe, die Version von Julia Child für ihn zu kochen, war es ihm auch sehr Recht ;-)

Bei dem Gericht ist Vorbereitung alles, da man während des Kochens keine Zeit mehr hat um Zwiebeln zu schälen oder die Pilze fertig zu machen. Und so sah es dann bei mir aus, bevor es los ging. Die Kartoffeln standen bereits mit Topf auf dem Herd, die Hühnerflügel waren gewaschen und bratfertig, Champignons und Zwiebeln standen Spalier!  Zu meiner Vorbereitung gehörte auch, dass ich meine mit Tafelfolie beklebte Kühlschranktür als riesigen Notizzettel benutzt habe. Praktisch! Letztlich habe ich doch etwas vergessen: das Tomatenmark. Meiner Meinung nach war es absolut verschmerzbar. Mein Freund war auch begeistert. Und es stimmt, was man sagt: das Geheimnis französischer Küche liegt in der Butter.

UPDATE: Das Rezept ist hier im Download-Bereich verfügbar. Viel Spaß beim Nachkochen :)

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Nicht nur ich finde selbstgebackene Brote sehr lecker, meine Eltern waren auch sehr begeistert als ich ihnen ein paar Scheiben zum Probieren gegeben habe. Der Augenblick, in dem man das noch lauwarme Brot anschneidet und eine Scheibe frisches Brot mit Butter und Marmelade genießt, ist unbezahlbar. Ein Paket Dinkelmehl: 1,69 Euro; ein Paket frische Hefe: 0,09 Euro; ein frisches, lauwarmes Brot: unbezahlbar  :lol: Das bekommt man nicht bei Brotkörbchen oder Massenbackwaren aus dem Supermarkt.

Allem in allem habe ich mich erstmal vorsichtig herangetastet. Als Erstes war ein Dinkelweißmehlbrot mit bereits enthaltener Hefe mein Testobjekt. Für mein erstes Brot ist es auch ganz ordentlich geworden, aber da sollte noch etwas mehr Steigerung reinkommen. Dann folgte ein Bauernbrot aus Dinkelmehl Typ 1050 mit Sonnenblumenkernen und ein Dinkelvollkornbrot – alle sehr gut geworden. Bei Dinkelvollkornmehl handelt es sich wie bei Vollkornmehl aus Weizen um Mehl aus ganzem Dinkel.

Bauernbrot mit Sonnenblumenkernen

Zutaten:

  • 500 g Dinkelmehl Typ 1050
  • 10 g Salz
  • 20 g frische Hefe (1/2 Würfel)
  • ca. 300 – 350 ml lauwarmes Wasser
  • ca. 20-40 g Sonnenblumenkerne (oder mehr)
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Da ich bereits den Tag der Paranuss habe, möchte ich nicht noch einen Tag der Sojabohne haben ;) Aber ich war für das Ergebnis der zweiten Blutprobe sehr dankbar -> keine Allergie gegen Soja und Banane. Dementsprechend wurde mir wieder Blut abgenommen, um  bestimmen zu können, ob es vielleicht eine Histaminintoleranz ist. Das Ergebnis steht noch aus. Langsam komme ich mir vor wie bei einer Blutbank für Vampire ;)

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es sich bei meiner möglichen Histaminintoleranz um einen Vitaminmangel handelt, welcher bewirkt, dass das Histamin als Botenstoff im Körper nicht ausreichend abgebaut oder in großen Mengen aus den Mastzellen freigelassen wird. Ich finde, dass wäre ein Zustand, den ich handhaben kann und der sich mit einer Behandlung verflüchtigen könnte. Meine Hoffnung!

Die Moral von der Geschichte: sich beim Allergologen (Hautarzt) testen lassen und auf keinen Fall die Hoffnung verlieren!

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Tja, fünf Personen haben mir unabhängig bestätigt: dieser Kuchen ist lecker, sogar sehr … und gar nicht so trocken wie man vielleicht denken würde. Und wieder ein Kuchen ohne Milch. Es gibt so einige Spezialisten da draussen, die der Meinung sind, Milch müsse unbedingt in einen Kuchen wie diesen. Nee, mutt keene Milch rein ;)

Allerdings war ich fix und fertig, nachdem ich den Kuchen im Backofen hatte. Ich hatte die Butter zu spät herausgelegt und bei dem Arbeitsschritt mit dem Puderzucker und dem Eigelb flog dann ein wenig Puderzucker umher. Ja, ja … das sind doch mal Anekdoten, die ihr lesen wollt ;)

Kirschkuchen

Zutaten für 1 Blech / 12 Stücke:

  • 4 Eier (getrennt)
  • 250 g Mehl (Dinkelmehl Typ 405 schmeckt auch sehr gut)
  • 250 g Butter (1 Pck.)
  • 125 ml Eierlikör
  • 1 Pck. Backpulver
  • 50 g Speisestärke
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Glas Kirschen (Abtropfgewicht: 380 g)

Zubereitung:

Eier trennen und das Eiweiß zu festem Schnee schlagen.
Eigelbe mit Puderzucker und weicher Butter cremig rühren, den Eierlikör zum Schluss unterrühren.

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